Smart Automation und Monitoring System von Balluff

Automation und Software im System kombiniert

Das Smart Automation and Monitoring System von Balluff unterstützt bei der Automatisierung von Fertigungslinien. Ein durchgängiges Anzeige- und Konfigurationskonzept, standardisierte Schnittstellen und Zusatzfunktionen helfen, den Anlagenbetrieb abzusichern.
Das Smart Automation and Monitoring System ermöglicht die Automatisierung ganzer Fertigungslinien. Sensoren und Software-Tools verzahnen dabei Betriebstechnologie und IT.
Das Smart Automation and Monitoring System ermöglicht die Automatisierung ganzer Fertigungslinien. Sensoren und Software-Tools verzahnen dabei Betriebstechnologie und IT. Bild: Balluff GmbH

Balluff hat ein neues Automatisierungssystem vorgestellt, dessen Hard- und Softwarebestandteile neben der Maschinensteuerung auch die Überwachung der Anlagengesundheit ermöglichen. Das Smart Automation and Monitoring System setzt auf integrierte Standardschnittstellen und -protokolle, um auch bestehende Anlagen leichter mit den Komponenten nachrüsten zu können. Je nach Anwendungsbereich lassen sich die Systemkomponenten individuell kombinieren. Zur Verfügung stehen optoelektronische, induktive oder kapazitive Sensoren, Identsysteme, E/A-Module und Software zur Automatisierung von Fertigungslinien. Balluff verbindet die Hard- und Softwarekomponenten über ein durchgängige Konfigurations-, Bedien- und Anzeigekonzept zu einem System, das sich besonders schnell in Betrieb nehmen und anpassen lassen soll.

BDG: Der digitale Positionsanzeiger ermöglicht die halbautomatisierte Formatverstellung mit intuitiver Benutzerführung.
BDG: Der digitale Positionsanzeiger ermöglicht die halbautomatisierte Formatverstellung mit intuitiver Benutzerführung.Bild: Balluff GmbH

Zusatzfunktionen an Bord

Zu den primären Aufgaben von Komponenten gehören das Messen, Erkennen, Identifizieren oder Kontrollieren. Neben Prozess- und Zustandsdaten liefern die Komponenten auch Daten für die Analyse und Diagnose. Erfasste Daten werden in Zusammenhänge gesetzt, um Condition Monitoring zu ermöglichen und Rückschlüsse auf den Zustand der Maschine ziehen zu können. Die Komponenten haben Condition-Monitoring-Funktionen wie Vibrations- und Neigungserkennung, Feuchtigkeitsmessung oder Temperaturüberwachung mit an Bord. Die Informationen stehen einheitlich und in Echtzeit zur Verfügung – per Signaldarstellung am Gerät oder visualisiert auf Dashboards zur weiteren Analyse. Die verbaute Netzwerktechnik und integrierte Cloud-Computing-Funktionalität sollen die Verknüpfung der Produktionsebene mit der IT ermöglichen, beispielsweise über ein Edge Gateway. Für Firmen, die ihre Maschinen häufig ein- oder umstellen müssen, könnte der digitale Positionsanzeiger BDG interssant sein. Dieser unterstützt die Formatverstellung halbautomatisiert.

IO-Link-Geräte konfigurieren

Das System kommuniziert über den Standard IO-Link. Das Balluff Engineering Tool BET als Softwarekomponente hilft bei der herstellerübergreifenden Inbetriebnahme und Parametrierung. Es gibt auch einen Überblick über den Status aller IO-Link Geräte des Netzwerks, speichert Geräteeinstellungen sowie Parameter und versendet bei Fehlern automatisch Benachrichtigungen. Nach einem Gerätetausch können die gesicherten Parameter zudem wieder eingespielt werden.

Softwareanteil steigt

In Zeiten von Industrial Internet of Things und Industrie 4.0 dynamisieren sich die Automatisierungstechnik-Portfolios. Für Balluff mit Hauptsitz in Neuhausen bei Stuttgart heißt das, neben Sensor-, Identifikations- und Bildverarbeitungslösungen, auch immer mehr Verbindungs- und Netzwerktechnik sowie Software-Tools ins Portfolio aufzunehmen. „Die Anforderungen des Marktes zu kennen und darauf zu reagieren ist Teil unserer Erfolgsgeschichte“, sagt Florian Hermle, Geschäftsführer von Balluff, „Software-Produkte sind für uns mittlerweile zentraler Bestandteil unserer Automatisierungslösungen.“

Die Autorin Marina Huber ist
Communications Manager
bei der Balluff GmbH.

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