Stellvertreter für die SPS

Als letzten Schritt zieht man den Device Proxy, der sich im Hardware-Katalog unter ‚Controller‘ findet, in die Netzsicht. Der Device Proxy steht als Stellvertreter für die SPS, welche im Step7-Projekt verbleibt und nicht migriert wird. Er dient lediglich als Zugriffspunkt auf die Variablen oder Meldungen der SPS für das Bediengerät. Über die rechte Maustaste auf den Proxy gelangt der Anwender zum Menüpunkt ‚Geräte-Proxy initialisieren‘. Im folgenden Fenster ist dann das Step7-Projekt mit der SPS auszuwählen und hier die Datei mit der Extension ‚.s7p‘. In den darauf folgenden Fenstern lassen sich – die für die Visualisierung relevanten Daten – auswählen. Der Anwender vernetzt als nächstes das HMI-Bediengerät mit dem Device Proxy und legt eine HMI-Verbindung an. Gegebenenfalls sind die HMI-Variablen mit den SPS-Variablen zu synchronisieren. Diese Funktion findet sich unter den HMI-Variablen. Wenn im Laufe der Lebenszeit der Anlage weitere Daten hinzukommen, gibt es die Möglichkeit, über die Funktion ‚Daten des Geräte-Proyx aktualisieren‘ die Datenbasis der SPS im TIA Portal-Projekt neu zu laden. Für die Visualisierung steht nun die komplette Usability des TIA Portals zur Verfügung. Per Drag & Drop lassen sich die Variablen visualisieren, als wäre die SPS ebenfalls ins TIA Portal migriert.

Weitere nützliche TIA-Portal-Funktionen

Das TIA Portal bietet viele weitere nützliche Funktionen. Dazu bietet der Weiterbildungsanbieter Grollmus ein großes Spektrum an Schulungen. Hierbei befassen sich die Umsteigerkurse Simatic S7-300 oder Simatic S7-1500 mit den zuvor genannten Fragestellungen. Weiterhin bietet Grollmus den kompletten Weiterbildungsweg in den Bereichen ‚Service und Wartung‘ bzw. ‚Projektierung‘ an. Zudem erhalten Anwender von den Simatic-Experten Unterstützung bei der Projektierung von Automatisierungssystemen. n