ZVEI: Elektroindustrie startet mit Bestellplus ins 2. Halbjahr

ZVEI: Elektroindustrie startet mit Bestellplus ins 2. Halbjahr

Die deutsche Elektroindustrie ist im Juli mit einem Auftragsplus von 6,5% gegenüber Vorjahr in das 2. Halbjahr gestartet. Aus dem Inland gingen im Juli zwar 2,8% weniger Aufträge ein, aus dem Ausland kamen dagegen 14,9% mehr Bestellungen als vor einem Jahr. Kunden aus dem Euroraum erhöhten ihre Orders um 15,8%, Abnehmer aus Drittländern um 14,4%. Im gesamten Zeitraum von Januar bis Juli übertrafen die Auftragseingänge ihren Vorjahreswert um 6,8%. Auch hier lag das Plus der Bestellungen aus dem Ausland mit 12,2% deutlich höher als das der Inlandsaufträge (+0,7%). Die Bestellungen von Kunden aus der Nicht-Eurozone zogen mit +14,8% fast doppelt so stark an wie die von Geschäftspartnern aus dem gemeinsamen Währungsraum mit +7,9%. Mit 15,3Mrd.E lagen die Erlöse der deutschen Elektrounternehmen im Juli 2,9% höher als im Vorjahr. Der Inlandsumsatz ging um 1,5% auf 7,5Mrd.E zurück, der Auslandsumsatz stieg um 7,1% auf 7,8Mrd.E. Die Erlöse mit Kunden aus dem Euroraum und dem Nicht-Euroraum kletterten um 14,9% auf 3Mrd.E bzw. um 2,9% auf 4,8Mrd.E Kumuliert von Januar bis Juli kam der Branchenumsatz auf 101,2Mrd.E Das sind +4,1% gegenüber Vorjahr. Auch hier gab es einen leichten Rückgang bei den Inlandserlösen um 1% auf 48,5Mrd.E, während die Auslandserlöse um 8,8% auf 52,7Mrd.E anzogen. Mit Kunden aus der Eurozone wurden 19,8Mrd.E erlöst (+12,4%), mit Abnehmern aus Drittländern 32,9Mrd.E (+6,8%). Die um Preiseffekte bereinigte Produktion der deutschen Elektroindustrie ist im Juli um 1,7% gegenüber Vorjahr gesunken. Zwischen Januar und Juli übertraf der gesamte Branchenoutput seinen entsprechenden Vorjahreswert um 0,4%.

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