Tipps zum Schaltschrank-Innenausbau

Tipps zum
Schaltschrank-Innenausbau

Hohe Packungsdichten im Schaltschrank und sehr kurz bemessene Projektlaufzeiten – dies sind nur zwei der Herausforderungen, denen sich Schaltanlagenbauer heute stellen müssen. Im Tagesgeschäft ist es wichtig, dass der Innenausbau des Schaltschranks zügig vonstatten geht und gleichzeitig möglichst viele Komponenten in den Schaltschrank passen.
In jedem Elektrounternehmen, in dem Schaltschränke verwendet werden, kennt man die Situation: Der Schaltschrank ist ausgewählt und steht in der Werkstatt. Jetzt geht es darum, die notwendigen Komponenten – Stromverteilungssysteme, Schaltgeräte, Automatisierungskomponenten, Klemmen und vieles mehr – im Schaltschrank unterzubringen und zu verdrahten. Dabei sollen die verschiedenen Komponenten logisch angeordnet sein, um die Schaltanlage oder Automatisierungslösung übersichtlich zu gestalten. Gleichzeitig sind die einschlägigen Normen und die Einbauhinweise der Komponenten-Hersteller zu berücksichtigen. Neben diesen Rahmenbedingungen gibt es aber noch zwei weitere wichtige Anforderungen: Die Komponenten platzsparend im Schaltschrank zu platzieren und den Innenausbau möglichst schnell durchzuführen. Denn für Schaltanlagenbauer ist der Zeit- und Kostendruck in vielen Projekten sehr hoch.

Viel Platz auf zwei Ebenen

Anwender benötigen, um die oben beschriebenen Anforderungen zu erfüllen, ein Schaltschranksystem, das ihnen viel Platz und Freiraum für den Innenausbau bietet. Das Anreihschrank-System TS 8 von Rittal bietet hier zahlreich durchdachte Lösungen, die anderweitig so nicht zu finden sind. Zentrales Element ist dabei das Rahmenprofil des TS 8 mit dem einheitlichen 25mm-Lochraster. Einbauten können dadurch sehr flexibel platziert werden. ‚Verschenkter Platz‘ aufgrund von Beschränkungen der Einbaumöglichkeiten, kommt so praktisch nicht vor. Außerdem stehen auf dem Rahmenprofil zwei Montage-Ebenen zur Verfügung, auf denen der Ausbau erfolgen kann. Durch Nutzung der äußeren Montageebene lässt sich ein Platzgewinn von bis zu 15 Prozent im Schrank erzielen gegenüber einer Lösung, bei der ein Innenausbau nur auf einer Ebene möglich ist.

Zwischenräume voll ausnutzen

Auch der zwischen den Anreihschränken entstandene Raum lässt sich sinnvoll nutzen. So kann der Anwender zwischen zwei TS-8-Anreihschränken ein Montageplatten-Zwischenstück einsetzen und erhält so eine durchgehende Montageplatte über beide Schränke, die er dann beliebig bestücken kann. Alternativ kann der Zwischenraum auch optimal für einen Kabelkanal genutzt werden. Das bedeutet mehr Platz für andere Komponenten auf der Montageplatte und wirkt somit der Problematik der steigenden Packungsdichten im Schaltschrank entgegen.

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Ausgabe:
Rittal GmbH & Co. KG
www.rittal.de

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Bild: COSCOM Computer GmbH
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