TÜV Weiterbildungsstudie 2026

Jeder Zweite sieht hohen Weiterbildungsbedarf bei KI.
Jeder Zweite sieht hohen Weiterbildungsbedarf bei KI.Bild: TÜV Rheinland Akademie GmbH

Wie gut sind Unternehmen in Deutschland auf künstliche Intelligenz, Fachkräftemangel, Cyberrisiken und wachsende regulatorische Anforderungen vorbereitet? Das hat eine Weiterbildungsstudie vom TÜV untersucht. Befragt wurden dazu 500 Unternehmen (ab 20 Mitarbeitenden). Die Ergebnisse zeigen, welche Weiterbildungsthemen in Unternehmen jetzt Priorität haben und wo Kompetenzlücken entstehen. Die wichtigsten Ergebnisse der Studie zusammengefasst: 87% der Unternehmen halten Weiterbildung für wichtig. Nur 29% verfügen über eine schriftlich fixierte Weiterbildungsstrategie. 56% nutzen bereits generative KI-Tools im Arbeitsalltag. 50% sehen hohen Weiterbildungsbedarf im Bereich KI. Bei Budgets und Lernzeiten zeigt sich in den Unternehmen zudem Zurückhaltung: In den meisten Unternehmen stehen Mitarbeitenden ein bis fünf Weiterbildungstage pro Jahr zur Verfügung, und 65% investieren pro Mitarbeitendem maximal 1.000€ jährlich. Gerade diese Diskrepanz zeigt: Der Bedarf ist da – doch vielerorts fehlen noch klare Strukturen, verbindliche Lernzeiten und strategische Prioritäten.

Diese Themen stehen 2026 im Fokus

Wo sehen Unternehmen aktuell den größten Qualifizierungsbedarf? Die TÜV Weiterbildungsstudie 2026 zeigt, dass vor allem diese Themen im Mittelpunkt stehen:

  • digitale Anwendungskompetenzen wie digitale Grundkenntnisse und KI-Anwendungen
  • Führungskompetenzen
  • technische Fachkompetenzen
  • persönliche und soziale Kompetenzen
  • IT-Sicherheit, Compliance und regulatorische Anforderungen

Auch bei den Future Skills wird deutlich, worauf es künftig ankommt:

  • 88% halten soziale und menschliche Kompetenzen für wichtig,
  • 70% technologische und digitale Kompetenzen und
  • 59% transformative und nachhaltigkeitsbezogene Kompetenzen.

Die komplette Studie können sich Interessierte auf der Website der TÜV Akademie kostenfrei herunterladen.