Jedes 5. Unternehmen bezeichnet sich als resilient

Bild: Staufen.AG

Mehr als zwei Drittel der Unternehmen in der DACH-Region klagen über Engpässe bei ihren Lieferanten. Weitere Belastungen sind Qualitätsprobleme bei den Lieferanten sowie stark gestiegene Transportkosten, wie die aktuelle Studie ‚Performance-Treiber 2024‘ der Unternehmensberatung Staufen zeigt. Die Probleme in der Lieferkette lassen sich zudem nur schwer abfedern, bezeichnet sich doch nur rund jedes fünfte Unternehmen als wirklich widerstandsfähig. Für die Studie wurden mehr als 200 Industrieunternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt.

So räumen 68% der befragten Unternehmen ein, unter Engpässen in der Supply Chain zu leiden, knapp die Hälfte (45%) beklagt zudem Qualitätsprobleme bei ihren Lieferanten und 39% der Studienteilnehmer kämpfen mit stark gestiegenen Transportkosten. Alarmierend: Nur 13% der befragten Unternehmen bezeichnen ihre Lieferketten als „sehr stabil“. Die Mehrheit (69%) hält sie für „eher stabil“, während fast jedes fünfte Unternehmen (18%) die eigene Situation als instabil einschätzt.

Die Verwundbarkeit der Unternehmen zeigt sich auch in den Antworten auf die Frage, für wie widerstandsfähig sie die eigene Organisation insgesamt einschätzen. Nur 20% der Befragten halten ihr Unternehmen für „sehr widerstandsfähig“.

Vor dem Hintergrund der anhaltenden Konjunkturschwäche stehen bei den Unternehmen Kostensenkungen weiterhin ganz oben auf der Prioritätenliste. Die Bandbreite möglicher Maßnahmen reicht von der Netzwerkoptimierung – Stichwort Global Footprint – über das Bestandsmanagement bis hin zu einem gezielten Sales and Operations Planning.