Digitaler Zwilling für Maschinensicherheit

Das Schmersal Safety 4D-Modell simuliert alle Eigenschaften und Funktionen der physikalischen Sicherheitsschaltgeräte.
Das Schmersal Safety 4D-Modell simuliert alle Eigenschaften und Funktionen der physikalischen Sicherheitsschaltgeräte.Bild: K.A. Schmersal Holding

Schmersal stellt auf der SPS in Nürnberg erstmals ein 4D-Modell seiner sicherheitstechnischen Komponenten vor: einen digitalen Zwilling der Sicherheitszuhaltung AZM40 und des Türgriffsystems DHS. Neben der 3-dimensionalen Darstellung simuliert das virtuelle Abbild alle Eigenschaften und Funktionen der physikalischen Geräte als vierte Dimension (4D). Wird beispielsweise eine Schutztür mit dem realen Taster am Türgriff entriegelt, leuchten die LEDs beim digitalen Zwilling ebenso auf wie beim physikalischen Pendant.

Das Schmersal Safety 4D-Modell simuliert dabei nicht nur einzelne Komponenten, sondern über die virtuelle Abbildung der Signalströme auch ganze Prozess- bzw. Steuerungsabläufe. Mithilfe des 4D-Modells kann neben der frühzeitigen Fehlererkennung und Optimierung, künftig auch eine virtuelle Inbetriebnahme der Maschine durchgeführt werden, noch bevor die reale Maschine mechanisch aufgebaut wird. Zukünftig soll auch ein Monitoring der Komponenten als Voraussetzung für Predictive Maintenance möglich sein.

Für das Safety 4D-Modell setzt Schmersal die Simulationssoftware ISG-virtuos der ISG Industrielle Steuerungstechnik GmbH ein. Das rechenintensive Simulationsmodell wird auf dem ISG-Realtime Target berechnet.