Thyssenkrupp Materials Services weitet Einsatz von Toii aus
2017 hat Thyssenkrupp Materials Services begonnen, seinen Maschinenpark digital zu vernetzten. Dabei kommt die selbst entwickelte IIoT-Plattform Toii zum Einsatz. Nachdem sich das Produkt erfolgreich im Unternehmen bewährt hat, plant Thyssenkrupp das Potenzial der digitalen Vernetzung in Zukunft auch anderen Industrieunternehmen zur Verfügung zu stellen. Der Name Toii verweist auf zweierlei: zum einen dreht er die Abkürzung IIoT für Industrial Internet of Things um, zum anderen spielt der Wortklang auf das englische Wort für Spielzeug an: Toy. Passend zum Wortspiel ermöglicht Toii sowohl die spielerisch leichte Vernetzung von Maschinen verschiedener Generationen und Hersteller untereinander als auch zwischen Maschinen und IT-Systemen – und das standortübergreifend und weltweit. Ziel ist es, Produktionsprozesse transparent zu machen, damit Qualität und Performance zu steigern und gleichzeitig immer mehr Prozesse zu automatisieren. Mehr als 30 Standorte von thyssenkrupp arbeiten inzwischen mit der Plattform: neben Materials Services auch die Business Areas Components Technology und Steel Europe. Insgesamt wurden rund 300 Maschinen in das System eingebunden, darunter zahlreiche Längs- und Querteilanlagen, Spaltanlagen für Stahlbrammen, Verpackungslinien, Bandsägen, Messanlagen und Hochregalläger.

















