US-Normen für Leitungen in der Kette und auf der Kabelpritsche

Auf der sicheren Seite

Leitungen sind für Anlagen eine der wichtigsten Komponenten. Fällt eine Leitung aus, so steht oft die Produktion still. Dennoch ist die Leitung ein Element, das nur wenig Beachtung findet, dabei muss sie unterschiedlichsten Belastungen standhalten. Für einen unkomplizierten Export der Maschinen in die USA und nach Kanada sind außerdem Prüfzertifikate der Underwriters Laboratories (UL) gefordert. Speziell für den Einsatz in der Energiekette und auf Kabelpritschen hat Igus zwei neue Steuerleitungen entwickelt, die sowohl eine garantierte Haltbarkeit in der bewegten Anwendung aufweisen als auch die Brandschutzvorgaben der UL und der NFPA erfüllen.

Geeignet auch für die Kabelpritsche

Diese Steuerleitungen sind hochflexibel und verschleißfest. Durch eine höhere Wandstärke der Adern und des Mantels wurden die amerikanischen Brandschutzvorgaben umgesetzt, ohne die Eigenschaften, die für den Einsatz in einer dauerbewegten Anwendung erforderlich sind, einzuschränken. Die Leitungen sind sowohl mit Schirm (CF160.UL) als auch ohne (CF150.UL) erhältlich. Beide Leitungsserien werden unter realen Einsatzszenarien im hauseigenen Labor getestet. „Mit unseren neuen Leitungen bieten wir nochmals eine Erweiterung unseres Leitungssortiments an. Unser Fokus bleibt natürlich bei den Leitungen für die Energiekette, jedoch beachten wir auch das komplette Einsatzszenario drum herum“, so Arnoldy. „Vor allem in Bereichen im US-amerikanischen Markt, in denen Tray Cables vorgeschrieben sind, sehen wir ein großes Potenzial für unsere neue Leitungsserie. Klassische Tray-Cable-Leitungen für diese Bereiche erfüllen zwar die Normen, jedoch halten sie den Beanspruchungen in der Kette nicht stand. So mussten Leitungen häufig getauscht werden. Mit dem Einsatz von Chainflex-Leitungen lassen sich hier Kosten reduzieren und die Technik verbessern.“

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