Neues Box-IPC-Konzept

Emtrust verlagert die I/O-Erweiterungen nach außen

Neues Box-IPC-Konzept

Es gibt im Bereich der Box-PCs viele Varianten. Keine hat aber echte Plug&Play Modularität, die sich auch für Systemintegratoren eignet. Emtrust verlagert deshalb die Erweiterungsbaugruppen nach außen. Im Inneren arbeitet AMD Embedded Prozessortechnologie.
Es ist schon eine Krux. Will man kleine und robuste Systeme bauen, ist das Thema Erweiterungsbaugruppen ein echtes Problem. Über interne mPCIe Karten kann man zwar gewisse Modularität erlangen, aber soll das Systemdesign insgesamt schon ab Werk fix und fertig sein, bleibt das Thema Erweiterungsbaugruppen für externe Ein- und Ausgänge eine Herausforderung. mPCIe Karten haben oft nur Embedded Steckverbinder und selbst wenn sie mit nach außen geführten Gehäusesteckern und Blenden bestückt sind, dann bleibt die Systemintegration dennoch eher komplex und ist nicht – wie von den Integratoren gewünscht – mit wenigen Handgriffen erledigt. Denn solche Systeme müssen immer zum Konfigurieren geöffnet werden, sodass schnelle Systemkonfigurationen vor Ort nicht möglich sind.

Extrem flach

Aus diesem Grund haben die Experten von Emtrust ein Systemdesign für Box-PCs entwickelt, das sich für Systemintegratoren eignet und in jeden Schaltschrank oder in jedes Führerhaus eines Nutzfahrzeuges passt. Das System baut mit 41,7mm sehr flach. Auf der Stirnseite finden sich alle Standard-PC Interfaces und rückseitig siebenstandardisierte Steckplätze für USB basierte Plug&Play Erweiterungsmodule. Emtrust hat für diese Erweiterungsmodule eine komplett gehauste Interface-Lösung entwickelt, die man sich wie große, sehr robust ausgelegte USB-Sticks vorstellen kann.

Flexibel extern erweitern

Die Erweiterungsbaugruppe wandert also erstmals aus dem Gehäuse heraus und ist damit vor Ort genauso komfortabel, sicher und schnell anschließbar wie Mäuse, Keyboards, Webcams, externe Festplatten oder die schon erwähnten USB-Sticks. Das mechanische Konzept beinhaltet eine Führungsschiene als verdreh- und fehlersicheren Einschub sowie eine zug- und rüttelfeste Arretierung der Baugruppe mit einer Rändelschraubensicherung. Die Systemauslegung eignet sich dadurch selbst für Applikationen in Fahrzeugen, wo Schocks und Vibrationen besonders robuste Systemauslegungen erfordern.

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