Antriebsauslegung ohne Sprachbarrieren
So international viele Maschinenbauer heute tätig sind, so vielsprachig lässt sich Cymex 5 bedienen: Die Software kann in insgesamt 11 europäischen und asiatischen Sprachen bzw. Schriften genutzt werden. In den gleichen Sprachen stehen auch die zugehörigen Berechnungsdokumentationen von Antriebssträngen und Produktdatenblätter von Motoren und Getrieben zur Verfügung. Für Nils Varrelmann, Konstrukteur bei Broetje Automation, ist dies ein wichtiger Aspekt: „Je mehr Sprachen verfügbar sind, desto besser ist es auch für uns und den Endkunden. China ist momentan ein sehr großer Markt für uns, ebenso Japan und die USA.“ Daher sei Internationalität sehr wichtig, gerade in der Antriebsauslegung und Dokumentation. Ein weiteres Highlight der Software ist eine bislang einzigartige Optimierungsfunktion für die Baugröße und den Energieverbrauch im Antriebsstrang.
Weniger Bauraum, Kosten und Energieverbrauch
Mit der optionalen Funktion Optimizer bietet Cymex 5 einen Optimierungsrechner, der Downsizingpotenziale erkennt – besonders bei bereits konfigurierten Maschinen, Achsen und Antriebssträngen. Hierzu können vorhandene Reglerparameter einer Maschine, z. B. das Strom- oder Spannungsprofil, ausgelesen, in Cymex 5 importiert und der Antriebsstrang energietechnisch verbessert werden. Ausgehend vom jeweiligen Lastfall erkennt der Optimizer zudem, wenn sich z.B. eine Motor/Getriebe-Einheit ohne Leistungsbeeinträchtigung für die Maschine durch eine kleinere Baugröße ersetzen lässt. Dies macht die Software auch für Hersteller interessant, die häufiger bestimmte Maschinen- und Antriebskonzepte umsetzen, denn das Tool hilft, Montageplatz einzusparen und in bewegten Maschinenstrukturen das mitfahrende Gewicht zu reduzieren. Kleinere Antriebe sind zudem in der Regel kostengünstiger in der Anschaffung und energieeffizienter im Betrieb – und die Gesamtkonfiguration dadurch insgesamt wirtschaftlicher. Aber auch im Fall der Unterdimensionierung eines Antriebes gibt der Optimizer entsprechende Hinweise, um die Auslegung den Anforderungen der Maschine entsprechend anzupassen.

















