ETG: Master-Demo wiederaufgelegt

Ein besonderes Highlight am Gemeinschaftsstand der ETG in diesem Jahr ist die Wiederaufnahme der Ethercat-Master-Demo. Sie zeigt, mit welcher Interoperabilität und Offenheit Ethercat-Master-Systeme E/A-Module steuern. Auch die Multiachsapplikation ist in Nürnberg vor Ort und demonstriert, wie in einem Netzwerk 35 verschiedene Achsen 24 verschiedener Hersteller gleichzeitig betrieben werden. Für die einfache Navigation auf dem Stand sind die gezeigten Produkte in die einzelnen Automatisierungsdisziplinen unterteilt: vom Engineering über die Steuerungs- und Antriebtechnik bis hin zu Kommunikation und Sensorik. Technische Details sowie weitere Informationen zu den einzelnen Geräten erhalten Besucher über die auf den Wänden angebrachten Touchpanels. Daneben erwarten den Besucher Multi-Vendor-Produktpräsentationen sowie Live-Demonstrationen.

Halle 2, Stand 338

PI: Verfügbare Technik für Industrie 4.0

Die Nutzerorganisation von Profibus und Profinet will auf der SPS IPC Drives erstmals das Thema Industrie 4.0 aktiv aufgreifen, um schon heute verfügbare Technik zu diskutieren. Ein Beispiel ist das Papierflieger-Modell, das bei speziellen Falt- und Wendemechanismen die parallele Profinet-IO- und TCP/IP-Kommmunikation sowie die Standardisierung der Schnittstellen aufzeigt. Ein weiteres Beispiel ist eine Live-Demonstration für die Prozessautomatisierung, die den Nutzen der Digitaltechnik für Endanwender und Anlagenbauer aufzeigt. PI demonstriert die Implementierung von FDI, den einfachen Gerätetausch, die Diagnose gemäß der NE107 und den damit verbundenen Anwendernutzen. IO-Link präsentiert sich mit über 150 Produkten von mehr als 32 Herstellerfirmen, um dem Besucher vor Ort einen Überblick über das auf dem Markt erhältliche Angebot zu geben.

Halle/Stand 2-220/221

Sercos International: Software statt spezifischem Masterbaustein

Der Anbieter des Sercos-Busses stellt auf der Nürnberger Messe eine SoftMaster Demo vor. Sie basiert auf einem SercosIII-SoftMaster-Core, der in Kooperation mit Bosch Rexroth entwickelt wurde und als Open Source zur Verfügung gestellt wird. Damit kann auf einen spezifischen Masterbaustein in Form eines FPGAs oder ASICs verzichtet werden. Stattdessen kommt ein Standard-Ethernet-Controller zum Einsatz und die SercosIII-Hardware-Funktionen werden in einer host-basierten Treiber-Software emuliert. Mit diesem Implementierungsansatz soll für viele Applikationen ausreichendes Echtzeitverhalten sichergestellt weden. In bestimmten Fällen können sogar Synchronität und Verfügbarkeit im Bereich eines hardware-basierten Masters erzielt werden. Der SoftMaster wird künftig unter einer Open-Source-Software-Lizenz für die allgemeine Nutzung im Software Pool der Nutzerorganisation zur Verfügung gestellt.

Halle 2, Stand 440