Industrie-PCs
Der Industrie-PC ist seit vielen Jahrzehnten fester Bestandteil einer Fertigungsinfrastruktur – entweder als Leitrechner oder auch als Produktionssteuerung bzw. SPS. In der Industrie 4.0 kommt dem IPC eine neue Bedeutung zu.
Insbesondere durch seine einfache Integrierbarkeit in beliebige Kommunikationsstrukturen ist der Industrie-PC als Industrie-4.0-Plattform interessant. Alles was es an relevanten Protokollen gibt, läuft auf einem Industrie-PC ohne weiteres oder kann durch einfache Installation ergänzt werden. Was hingegen ein IPC ist, darüber lässt sich trefflich streiten. Zieht man als Unterscheidungsmerkmal die Offenheit eines installierten Betriebssystems hinzu, gerät man schnell in Erklärungsnot, schließlich läuft Linux heute auch auf sehr kleinen Prozessoren und mit der einfachen Installation von beliebigen Kommunikationstreibern ist das hier auch so eine Sache. Die Welten sind aber definitiv dabei miteinander zu verschmelzen und es gehört nicht viel Fantasie dazu zu prophezeien, dass dieser Trend weiter anhalten wird. Was einen Industrie-PC darüber hinaus jedoch vor allem ausmacht, ist seine Robustheit und seine Zuverlässigkeit unter rauen Umgebungsbedingungen. Und das ist eine Anforderung, die auch im Zeitalter von Industrie 4.0 bestehen bleibt. (kbn)












