Planbarer Schutz

Der normale, harte Kurzschluss wurde schon seit je her von den Feldverteilern erkannt und gehandhabt. Diese Situation entspricht aber eher einem Laborversuch als der Realität. Die Mehrheit der Ausfälle entsteht durch Kontaktprellen, etwa wenn sich Anschlüsse an den Steckern lösen, durch Kabelbruch oder wenn ein Kabel durch die metallische Verschraubung des Gehäuses gezogen wird. Fehlende oder nicht bzw. falsch eingesetzte Dichtungen lassen im Alltag Feuchtigkeit ein, welche die Lastverhältnisse verändert. Die Ausgänge moderner Feldverteiler erkennen und unterdrücken solche Fehler. Auch können tragbare Diagnosewerkzeuge jederzeit an den Bus angeschlossen werden. Das vereinfacht den Umgang mit der Instrumentierung und verhindert ungewollte Anlagenstillstände. Über anwählbare Optionen überprüft die Software das Unvorhergesehene: Belastungsverhältnisse an Trunk und Spur wie Überlast oder der Anschluss von Diagnosewerkzeugen werden bei der Planung bereits ins Kalkül gezogen. Der Planer stellt einfach den Gerätestrom für die nicht im Detail spezifizierte Instrumentierung und Umgebungstemperatur ein. „So schnell haben die Männer noch nie Vollzug gemeldet,“ war die Aussage der technischen Leiterin eines Ingenieurbüros. Der Endkunde hatte seine erste Anlage mit Profibus PA so schnell wie keine andere vorher in Betrieb genommen. In Segment Checker ist übrigens der Proxy für das ethernetbasierte Profinet bereits enthalten.