Die ganze Welt der Kommunikation

Die ganze Welt der Kommunikation

Der Maschinenkommunikation kommt im Kontext der intelligenten Fabrik eine immer wichtigere Bedeutung zu. Neben großen Chancen wie Industrie 4.0, Big Data oder Cloud birgt die zunehmende Vernetzung aber auch Risiken und neue Herausforderungen. Das Forum Maschinenkommunikation am 20. Oktober in Würzburg bietet eine Plattform, um sich über die wichtigsten Trend- und Technologiethemen umfassend zu informieren und sich mit Referenten, Experten und Teilnehmern auszutauschen.
Muss die Automatisierung in der Smart Factory zwangsläufig durch die Rechnerwolke führen? Und wenn ja, wie können zukunftsfähige Cloud-Lösungen für die Industrie aussehen? Diesen Fragen geht Prof. Dr. Jörg Wollert in seinem Leitvortrag ‚Dezentral, schnell, effektiv und sicher – ist das die Lösung für smarte Automatisierungsnetzwerke in der Cloud?‘ ein. Der Professor für Mechatronik und eingebettete Systeme an der FH Aachen erläutert in seinem Vortrag Anforderungen und Konsequenzen, die sich für den Maschinenbau ergeben. Auch der Sicherheitsspezialist Wolfgang Straßer referiert auf dem Forum Maschinenkommunikation über die Datenwolke. Sein Vortrag stellt verschiedene Cloud-Szenarien unter dem Aspekt der Sicherheit dar. Im Weiteren wird die Einsatzbarkeit der Szenarien unter Berücksichtigung der Besonderheiten im Maschinenbau wie Echtzeit und Anlagenverfügbarkeit beleuchtet.

Erfahrungsschatz des Verfassungschutzes

Beim Thema Daten- und Zugriffssicherheit kommt nicht nur der richtigen Technik eine große Bedeutung zu. Es bedarf auch einer effektiven Sicherheitsstrategie und dem Wissen über digitale Angreifer und deren Absichten. Gerade in mittelständischen Unternehmen wird schnell übersehen, welche Konsequenzen ein Spionageangriff mit sich bringen kann. Martin Kreuzer vom Bayerischen Landesamt für Verfassungsschutz berät tagtäglich Wirtschaftsunternehmen in den Bereichen Know-how-Schutz und Informationssicherheit. Im Rahmen seines Vortrags auf dem Forum Maschinenkommunikation stellt er anhand von Fallbeispielen die Methoden der Angreifer vor.

OPC UA und IO-Link

Aufgrund des Potenzials für eine durchgängige Kommunikation ist OPC UA als Empfehlung für das Rami-Referenzarchitekturmodell von Industrie 4.0 gelistet. Jürgen Lange, Senior Account Manager bei Softing Industrial Automation, erklärt in seinem Trendvortrag, wie OPC UA die klassischen Kommunikationsstrukturen verändert. In diesem Rahmen vergleicht er den heutigen Einsatz mit dem Potenzial für die Zukunft und beleuchtet die wichtigsten Eigenschaften des Standards. Auch der Sensorik- und Aktorikstandard IO-Link wird am 20. Oktober in Würzburg behandelt. Das Forum Maschinenkommunikation geht bei diesem Trend auf die Durchgängigkeit ein. Wie praxistauglich ist der Anschluss von Sensoren und Aktoren aus dem Feld an die Leitebene und das ERP? Welche Rolle kann IO-Link in der Architektur von Industrie 4.0 übernehmen. Neben den Vorträgen umfasst die Veranstaltung auch eine Podiumsdiskussion zum Thema Industrial Ethernet in der smarten Fabrik sowie ausreichend Zeit für Gespräche und Kontaktpflege. Die komplette Agenda sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich auf der Homepage von Sercos.

Sercos International e.V.
www.sercos.de

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