
Die wirtschaftlichen Unsicherheiten und die aktuelle politische Lage stellte die Beschaffungsbranche auch 2024 vor Herausforderungen. Dabei hat die Bauteilqualität mit 62,8% für deutsche Unternehmen nach wie vor höchste Priorität. Der Preis und die Geschwindigkeit der Lieferung nehmen weiterhin Platz zwei und drei ein. Bei der diesjährigen Umfrage stach erneut die Wichtigkeit von Beschaffungsplattformen hervor. 57,9% der Befragten gaben an, ihre Bauteile über einen Online-Marktplatz zu beziehen, während 2023 nur 39,3% mit ihnen kooperierten. Insgesamt planen 51,2% der KMU ihre Zusammenarbeit mit Beschaffungsplattformen zu intensivieren. Als größten Vorteil davon sehen 65,5% der Befragten die günstigeren Preise. Zusätzlich spielt die Zeitersparnis bei 63,1% eine immer wichtigere Rolle. Im Vorjahr waren es 54,1%. Die Bedeutung der Risikominimierung im Einkauf wurde dieses Jahr besonders relevant. Mit 23,8% hat sich die Zahl seit letztem Jahr fast verdreifacht. Zu den wichtigsten Zielen für 2025 zählen die Reduktion der Beschaffungskosten, das Verkürzen der Lieferzeiten, die Optimierung der Bauteilqualität sowie die Steigerung der Termintreue.
Digitalisierung schreitet nur langsam voran
Die Digitalisierung in der Bauteilbeschaffung läuft nach wie vor schleppend. Nur 29,9% gaben an, verstärkt den Beschaffungsprozess durch die Digitalisierung zu optimieren. Die Komplexität der Integration wird von 60,7% als häufigste Herausforderung genannt. Bei Unternehmen, die die Digitalisierung vermehrt nutzen, konnten 61,8% eine Effizienzsteigerung feststellen. Kosten wurden bei 41,2% gesenkt. Ein weiterer Vorteil liegt bei der höheren Transparenz in der Lieferkette. Auch in diesem Jahr können knapp 80% durch die Zusammenarbeit mit CNC24 Kosteneinsparungen verzeichnen. Ganz oben stehen die günstigeren Preise (56,4%), die 2023 nur bei 30% lagen, gefolgt von der beschleunigten Bauteilbeschaffung (46,2%) und der höheren Effizienz im Einkauf (32,1%).
China wichtigster außereuropäischer Bezugsmarkt
Die regionalen Bezugsquellen für Bauteile zeigen Bewegung: Die regionale Beschaffung in Deutschland bleibt mit 78,6% weiterhin wichtigster Beschaffungsmarkt, während der Anteil europäischer Länder mit 73,1% leicht zurückgeht. China konnte hingegen einen deutlichen Zuwachs verzeichnen und legte um 5% auf insgesamt 38,6% zu. Damit behauptet sich China als wichtigster außereuropäischer Beschaffungsmarkt – eine Entwicklung, die entgegen dem häufig diskutierten Trend zum Reshoring die Relevanz Chinas für globale Lieferketten verdeutlicht. Nordamerika hingegen verzeichnete einen Rückgang, was die Bedeutung einer diversifizierten Beschaffungsstrategie unterstreicht.
Die befragten Unternehmen nennen die Kommunikation (47,6%), Lieferzeiten (45,5%), Qualitätssicherung (44,8%) und Bauteilqualität (32,4%) als größte Hürden in der Bauteilbeschaffung in Asien. CNC24 hat sich darauf spezialisiert, die Einkaufsabteilung von Unternehmen langfristig zu entlasten und sie bei den genannten Herausforderungen zu unterstützen. Das Berliner Unternehmen kümmert sich um die gesamte Kommunikation und Abwicklung der Aufträge von Bauteilen im Ausland und fungiert somit als Schnittstelle zwischen Fertiger und Kunde.
Wachstumshindernis Bürokratie
Die Dokumentationspflichten bei Nachhaltigkeit und Lieferketten sehen 61,3% als leichten oder erheblichen Nachteil für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Gleichzeitig haben erst 5,5% die Implementierung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes abgeschlossen. CNC24 unterstützt bei der Einhaltung aller relevanten gesetzlichen und regulatorischen Anforderungen. Dies umfasst die Koordination von Zoll- und Einfuhrprozessen sowie die Sicherstellung der Compliance in verschiedenen Ländern. Zudem werden die Bauteile im hauseigenen Messzentrum auf ihre Qualität überprüft.
„Wir freuen uns sehr, dass über die Hälfte der befragten Kunden durch die Partnerschaft mit CNC24 Kosten einsparen und knapp ein Drittel Lieferengpässe umgehen konnten. Unser großes Ziel ist es weiterhin die Bauteilbeschaffung für unsere Kunden zu erleichtern, indem wir beste Qualität mit Liefertreue und Preisstabilität vereinbaren“, berichtet Willi Ruopp, CEO und Co-Founder von CNC24.


















