
Die Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau haben das dritte Quartal mit einem unerwartet guten Monat in ihren Auftragsbüchern abgeschlossen. Im September verbuchten sie ein Auftragsplus von real 14%, damit resultierte auch für die ersten neun Monate des laufenden Jahres ein Bestellzuwachs von real 5% zum Vorjahr. Das Auftragsplus im September wurde sowohl durch das Inland als auch durch das Ausland erreicht. Die Inlandsaufträge legten im September um 22% zum Vorjahr zum, die Auslandsbestellungen aus den Euro- und Nicht-Euroländern gleichermaßen um jeweils 11%. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres setzte sich das Auftragsplus von 5% aus einem Nullwachstum im Inland und einem Bestellzuwachs von 7% aus dem Ausland zusammen. Die Bestellungen aus dem Euroraum blieben in diesem Zeitraum um 5% unter dem Vorjahreswert, aus den Nicht-Euroländern kamen dagegen 13% mehr Aufträge. Im dritten Quartal 2026 verbuchten die Unternehmen insgesamt 4% mehr Bestellungen, das Inland steuerte ein Plus von 5% bei, aus dem Ausland kamen 3% mehr Aufträge (Euroländer: +1%, Euroländer: +4%). „Diese Bestellungen machen Mut, dass wir im kommenden Jahr tatsächlich das erhoffte Produktionsplus von 3% erreichen können. In diesem Jahr wird der Maschinenbau dagegen nochmals eine schrumpfende Produktion verkraften müssen“, sagt VDMA-Chefvolkswirt Dr. Johannes Gernandt.
















