
Die Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal ist bereits heute eine Herausforderung, sie dürfte im Zuge der demografischen Entwicklung in den nächsten zehn Jahren laut ZVEI noch größer werden. Derzeit sind in der Elektroindustrie die drei Altersgruppen der 55-, 56- und 57-Jährigen personell am stärksten besetzt. 26% der Mitarbeitenden sind älter als 55. Wenn diese Personen in den nächsten zehn Jahren absehbar in den Ruhestand eintreten, müssten allein dadurch sukzessive rund 230.000 Beschäftigte ersetzt werden. Aktuell liegt die Zahl der offenen Stellen bei 12.000. Für 29% der Elektrofirmen in Deutschland stellt der Fachkräftemangel derzeit ein Produktionshemmnis dar. Die Frauenquote in der Branche belief sich 2023 auf 30%. Dabei ist sie tendenziell etwas höher, je älter die betrachtete Beschäftigtengruppe ist (z.B. 34% unter den 55-Jährigen). Die Ausbildungsquote liegt bei 4%.


















