Advanced Engineering bei Albert & Hummel

Parallel statt nacheinander

Die Anlagen des Sondermaschinenbauers Albert & Hummel werden komplexer, sollen aber gleichzeitig möglichst schnell geliefert werden. Um diesen Zielkonflikt aufzulösen, orchestriert der Hersteller das Zusammenspiel von Mechanik und Software mit der Anwendung iPhysics zur virtuellen Inbetriebnahme.

Modell für digitale Zwillinge

Als nächster Schritt ist die Entlastung der Mitarbeiter angestrebt. „Noch haben wir keine eigene Simulationsabteilung, diese ist jedoch in Planung. Eine Abteilung für Simulation und virtuelle Inbetriebnahme soll den Mehraufwand für die Modellbildung auffangen, um beispielsweise die Konstrukteure nicht noch mehr zu belasten. Außerdem soll dadurch eine Spezialisierung statt einer Generalisierung der Mitarbeiter erreicht werden“, blickt Hummel in die Zukunft. Noch kommt iPhysics aus Kapazitätsgründen nur in ausgewählten Projekten zum Einsatz. Ziel ist es, die Software zum festen Bestandteil des Projektalltags zu machen. Außerdem ist die Einbindung der E-Konstruktion geplant, um die virtuellen Modelle zu vervollständigen. Zukünftig soll iPhysics im Service – Stichwort digitaler Zwilling – eingesetzt werden. Hierbei spielt beispielsweise Predictive Maintenance eine wichtige Rolle. Außerdem soll mit den Modellen aus der Anwendung die Integration von Anlagen in bestehende Linien unterstützt werden. Weiter ist im nächsten Entwicklungsschritt geplant, das Machineering-Produkt Fieldbox zur Feldbusemulation einzusetzen. „Zukünftig sollen unsere Kunden neben der realen Automation auch ein komplettes digitales Abbild der Maschine mitgeliefert bekommen. Zudem wollen wir demnächst eine virtuelle Vorabnahme der Automation mit dem Kunden durchführen“, sagt Hummel.

www.machineering.de

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machineering GmbH & Co. KG

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