Studie zur Digitalisierung in Deutschlands Industrie

Bild: reichelt elektronik GmbH

Eine neue Studie von Reichelt Elektronik betrachtet den aktuellen Stand der Digitalisierung und stellt die Frage, wie Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern abschneidet. Demnach bewerten deutsche Industrieunternehmen ihren Erfolg bei der Digitalisierung grundsätzlich gut und sehen darin große Chancen. 88% der Befragten ziehen ein positives Ergebnis aus den bisherigen Digitalisierungsinitiativen ihrer Unternehmen. Am meisten schätzen Unternehmen noch immer die Möglichkeit, schneller und effizienter zu arbeiten. Durch Digitalisierung beschleunigen sie Prozesse und Workflows (53%), sparen durch effizientere Tools Kosten (48%) und steigern ihre Produktivität (46%). Immerhin 40% der befragten Unternehmen hilft Digitalisierung, neue Produkte oder Lösungen zu entwickeln. Am meisten profitieren sie dabei von Tools, die die Zusammenarbeit über cloudbasierte Dokumente und administrative Aufgaben erleichtern. Jeweils 76 und 77% finden diese nützlich. Im EU-Vergleich zeigt sich, dass Deutschland eher mittelmäßig abschneidet. Im Ranking liegt Deutschland auf Rang 13. Die Befragten der Studie schätzen Deutschland hingegen auf Rang 4 bis 7. Zudem würden sie das eigene Land auch auf einer besseren Platzierung verorten als Niederlande, Frankreich, Spanien oder Österreich – Länder, die im EU-Vergleich allerdings besser abschnitten.