Grafische HMI unterstützt vordefinierter Formen

Software für das Unrundschleifen

Bild: NUM AG

NUM hat seine Rundschleifsoftware NUMgrind um die Funktionalität des Unrundschleifens erweitert. Sie ist ab der Version 4.1.20.00 erhältlich und kompatibel mit anderer Flexium-Software.

Die Software wurde speziell entwickelt, um die Erstellung von Teileprogramme für CNC-Schleifmaschinen durch die Verwendung einer intuitiven grafischen Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI), Dialoge im Konversationsstil zum „Ausfüllen der Leerstellen“ oder eine Kombination aus beidem, zu vereinfachen.

Im Gegensatz zu herkömmlichen CAD/CAM-Arbeitsplatz-Werkzeugen zur Erzeugung von CNC-Werkzeugmaschinen-Steuerungsprogrammen ist NUMgrind für den Einsatz in der Produktionsumgebung vorgesehen. Es ermöglicht dem Werkstattpersonal, alltägliche Bearbeitungsaufgaben schnell und effizient zu erledigen. Die NUMgrind-HMI kann auch auf einem Büro-PC betrieben werden. Es können anwendungsabhängige Projekte und die entsprechenden ISO-Teileprogramme erstellt, mit der Simulationssoftware Flexium 3D von NUM getestet und auf die Zielmaschine übertragen werden.

Die Programmierung wird dadurch vereinfacht, dass die HMI von einer Bibliothek vordefinierter Formen unterstützt wird, die exzentrische Kreise, Sechsecke, Fünfecke, Polygone, Reuleaux-Dreiecke und Rhomben umfasst. Das CNC-Programm wird dann automatisch erstellt und in einer ausführbaren Form gespeichert.

Die geschlossene Form des Werkstücks wird in der XY-Ebene definiert. Das Schleifen erfolgt jedoch durch Interpolation oder Synchronisierung der X-Achse mit der C-Achse (Werkstückspindel). Axiale Bewegungen in der Z-Achse können durch Oszillation oder durch Mehrfacheinstechen durchgeführt werden. Die NCK des CNC-Systems Flexium+ wandelt die Kontur von der XY-Ebene in eine XC-Ebene um und berechnet, unter Berücksichtigung des Schleifscheibendurchmessers, die entsprechenden Ausgleichs- und Zustellbewegungen. Das Geschwindigkeitsprofil wird ebenfalls transformiert, so dass die Geschwindigkeit und Beschleunigung automatisch an die physikalischen Eigenschaften der Maschine angepasst werden.

Das könnte Sie auch Interessieren

Bild: ISW Institut für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen
Bild: ISW Institut für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen
Echtzeitsteuerung aus der Cloud

Echtzeitsteuerung aus der Cloud

Die Stuttgarter Maschinenfabrik bildet eine vollständig digitalisierte
Produktionsumgebung ab, in der maßgeschneiderte Produkte innerhalb der physikalischen Grenzen selbstorganisiert hergestellt werden können. Das erfordert eine neue technologische Infrastruktur, die auf dem Einsatz konvergenter Kommunikationstechnik und Echtzeit-Virtualisierung basiert. Zur Verwaltung virtualisierter Echtzeit-Steuerungsanwendungen bedarf es Erweiterungen von Orchestrierungswerkzeugen, die Cloud-Computing den notwendigen Determinismus ermöglichen.

Bild: INOSOFT GmbH
Bild: INOSOFT GmbH
Die Software hinter 
den Leitkegeln

Die Software hinter den Leitkegeln

X-Cone ist ein System zur Verwaltung von Leitkegeln im Straßenverkehr. Dessen Hersteller Buchhaus nutzt eine
Visualisierungslösung von Lenze, in der wiederum VisiWin 7 von Inosoft integriert wurde. Eine HMI-Software, die webbasiertes Arbeiten und Responsive Design unterstützt.

Bild: Uhlmann Pac-Systeme
Bild: Uhlmann Pac-Systeme
Weniger Risiko 
und bessere Qualität

Weniger Risiko und bessere Qualität

Die Industrie muss immer flexibler und schneller auf ihre Märkte reagieren, das gilt auch für Pharmaunternehmen. Infolgedessen werden Lieferzeiten ein zunehmend
entscheidendes Thema. Uhlmann Pac-Systeme, Systemanbieter für das Verpacken von Pharmazeutika aus Laupheim, wollte deshalb kürzere Durchlaufzeiten, beschleunigte Prozesse und Mehrkörpersimulation erreichen – und setzt dabei auf Simulationssoftware von Machineering.

Bild: Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen an der Leibniz Universität Hannover
Bild: Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen an der Leibniz Universität Hannover
Neues Modalanalysesystem mit bis zu 32 Sensoren

Neues Modalanalysesystem mit bis zu 32 Sensoren

Zur Schwingungsanalyse von Maschinen wurde am IFW ein neues Modalanalysesystem Simcenter SCADAS mobile der Firma Siemens beschafft. Hiermit ist es möglich sowohl die Eigenfrequenzen der Maschine oder eines Bauteils mit einer Modalanalyse, als auch die während des Prozess auftretenden Schwingungen mit einer Betriebsschwingungsanalyse zu identifizieren.

Bild: Contrinex Sensor GmbH
Bild: Contrinex Sensor GmbH
Taschenspieler

Taschenspieler

Smarte Sensoren sind das Herzstück der digitalen Fabrik: Sie machen
Anwendungen wie Condition Monitoring oder Predictive Maintenance überhaupt erst möglich. Die intelligenten Sensoren von Contrinex eignen sich für zahlreiche Einsatzgebiete, denn sie vereinen mehrere Erfassungsmodi in einem einzigen Gerät. Jetzt hat das Unternehmen als Zubehör das Tool PocketCodr-Konfigurator auf den Markt gebracht, mit dem sich die Sensoren ohne IT-Kenntnisse einrichten und abfragen lassen.