Helu-Leitungen für End-of-Line-Verpackungsmaschinen

Bei der elektrischen Ausstattung seiner End-of-Line-Verpackungsmaschinen setzt Lantech schon seit 20 Jahren auf Kabel und Leitungen von Helu. Die Verbindungstechnik unterstützt einen zuverlässigen Anlagenbetrieb selbst unter herausfordernden Bedingungen.

Bedrijfsreportage bij Lantech voor Power Magazine van Helukabel
Der Fertigungsstandort von Lantech im niederländischen Malden setzt schon seit 20 Jahren auf Lösungen von Helu. – Bild: Helukabel GmbH

Das US-Unternehmen, welches 1972 gegründet wurde, hat bereits mehr als 100.000 Verpackungsmaschinen ausgeliefert, gebaut werden sie in den USA und in den Niederlanden. „Unsere Maschinen arbeiten u.a. in Kühl- und Tiefkühlbereichen, in feucht-warmer Umgebung und teilweise sogar im Freien“, sagt Ron Jansen, Hardware-Entwickler bei Lantech am niederländischen Standort Malden. „In der Lebensmittelindustrie kommen sie zudem häufig mit aggressiven Reinigungsmitteln in Kontakt. Trotzdem erwarten unsere Kunden einen sicheren und zuverlässigen Betrieb – in vielen Fällen rund um die Uhr.“

Ein häufig unterschätzter Faktor, um genau das möglich zu machen, sitzt im Schaltschrank und zieht sich durch die gesamte Anlage: die elektrische Verbindungstechnik. Für Lantech ist sie eine der wichtigsten Voraussetzungen für stabile Prozesse, hohe Verfügbarkeit und die eigene Qualitätszusage.

Leitungen für Verpackungsmaschinen: funktional und normgerecht

In modernen Verpackungsmaschinen laufen zahlreiche Funktionen zusammen: Antriebe, Sicherheitstechnik, Sensorik, HMIs, Kommunikation – all das muss zuverlässig verbunden werden, oftmals unter beengten Platzverhältnissen im Schaltschrank und mit bewegten Leitungen in der Maschine. Entsprechend vielfältig sind die Kabel, die bei Lantech verbaut werden.

Hinzu kommt: Das Unternehmen liefert weltweit. Je nach Zielregion müssen Maschinen unterschiedliche Normen und Vorschriften erfüllen – etwa CE/UKCA in Europa oder UL/CSA in Nordamerika. „Standardisierung ist zwar ein Schlüssel zu einer effizienten Fertigung, darf aber nicht zu Lasten der Konformität gehen“, ist Jansen überzeugt. „Stattdessen brauchen wir Lösungen, die unsere funktionalen genau wie die normativen Anforderungen erfüllen.“

Die Leitungen verbinden zahlreiche Maschinenkomponenten - oft unter beengten Platzverhältnissen.
Die Leitungen verbinden zahlreiche Maschinenkomponenten – oft unter beengten Platzverhältnissen.Bild: Helukabel GmbH

Internationale Zulassungen für den weltweiten Maschineneinsatz

Aus diesem Grund setzt das niederländische Werk von Lantech bei der Verkabelung seiner Maschinen schon seit 20 Jahren ausschließlich auf Helu. Das umfangreiche Portfolio des Verbindungstechnik-Spezialisten deckt sämtliche Leitungstypen ab, die in den komplexen Anlagen benötigt werden. Auch für seine verschiedenen Zielregionen erhält das exportorientierte Unternehmen alles aus einer Hand: So setzt Lantech z.B. für den europäischen Markt auf die Steuerleitung JZ-500 mit VDE- und UKCA-Zulassung, in Nordamerika kommt das UL/CSA-zertifizierte Pendant JZ-602 zum Einsatz.

Bei der Schaltschrankverdrahtung vertraut der Anlagenbauer auf die Einzeladern der Serie Fivenorm. Diese sind nach fünf verschiedenen internationalen Standards zertifiziert und können damit nahezu weltweit eingesetzt werden. Der Vorteil: „Wir können unsere Stücklisten verschlanken und müssen weniger unterschiedliche Leitungen bevorraten. Das spart Platz im Lager und Arbeit im Einkauf“, berichtet Ron Jansen. Für die sichere Führung von bewegten Leitungen kommen zudem die kompakten Energieführungsketten der Serie Heluchain Plastic Link 2-KL zur Anwendung, die speziell für den leichten Maschinenbau konzipiert sind.

Kanban-Versorgung für hohe Liefer- und Fertigungssicherheit

Die Leitungen bezieht Lantech im Rahmen eines Kanban-Systems von dem niederländischen Großhändler itsme. Alle in der Fertigung regelmäßig benötigten Artikel werden durch den Handelspartner automatisch wöchentlich aufgefüllt. „Das bedeutet für uns minimalen internen Aufwand für die Bestandhaltung bei gleichzeitig hoher Versorgungssicherheit“, erklärt Jansen.

Ron Jansen, Hardware-Entwickler bei Lantech: „Die einfache und zuverlässige Beschaffung erleichtert uns die Arbeit in der Produktion und Logistik, und die hohe Qualität der Leitungen trägt zu einem sicheren und dauerhaften Betrieb unserer Anlagen bei.“
Ron Jansen, Hardware-Entwickler bei Lantech: „Die einfache und zuverlässige Beschaffung erleichtert uns die Arbeit in der Produktion und Logistik, und die hohe Qualität der Leitungen trägt zu einem sicheren und dauerhaften Betrieb unserer Anlagen bei.“Bild: Helukabel GmbH

Für Lantech ist verlässliche Lieferfähigkeit ein entscheidendes Kriterium – denn fehlt auch nur eine Leitung, steht im Zweifel eine komplette Fertigungslinie still. Helu hat deshalb einen zusätzlichen Pufferbestand an seinem niederländischen Standort im wenige Kilometer entfernten Budel angelegt.

20 Jahre Partnerschaft

Für Lantech ist die Partnerschaft mit Helu ein klarer Hebel für Lieferfähigkeit und Maschinenverfügbarkeit. „Die einfache und zuverlässige Beschaffung erleichtert uns die Arbeit in der Produktion und Logistik, und die hohe Qualität der Leitungen trägt zu einem sicheren und dauerhaften Betrieb unserer Anlagen bei“, sagt Ron Jansen. „Dank der verschiedenen Normen und Zulassungen haben wir für jeden Teil der Welt die passenden Lösungen zur Hand – ein Vorteil, den wir besonders mit den Fivenorm-Einzeladern in Zukunft noch stärker ausspielen werden.“