
Mit dem Packaging Competence Center (PCC) bündeln die Unternehmen Gerhard Schubert und Berndt+Partner ihre Expertise. Die neue Organisation soll Experten zu Regulierung, Verpackungsdesign, Materialien und Automatisierungstechnik zusammenbringen. Das Ziel: Hersteller bei der Entwicklung von nachhaltigen Verpackungen zu beraten und realisierbare Lösungen für die Umsetzung zu finden. Herausforderungen im Rahmen der PPWR (Packaging and Packaging Waste Regulation) stehen dabei genauso im Mittelpunkt, wie andere Fragestellungen der Nachhaltigkeit.
„Bei den Herstellern geht es um ganz praktische Überlegungen“, erläutert Michael Graf, Leiter des PCC und Nachhaltigkeitsexperte bei Schubert. „Was bedeutet es, eine Schokoladentafel künftig in Papier statt in Folienschlauchbeutel zu verpacken? Oder wie läuft ein bestehender Kartonierer, wenn Zuschnitte eine andere Größe bekommen, sich in der Maschine anders verhalten oder nicht mehr mit Leim verklebt werden dürfen? Diese Themen sind essenziell und verlangen nach Antworten entlang der gesamten Wertschöpfungskette.“
An dieser Stelle setzt das Packaging Competence Center an. Aufgrund der umfassenden Kompetenzen zweier Unternehmen kann das Zentrum regulatorische Beratung, Verpackungsentwicklung und maschinelle Umsetzbarkeit aus einer Hand anbieten. Während die Experten der BP Consultants die PPWR erklären und deren Auswirkungen auf das jeweilige Verpackungsportfolio erläutern, überprüft Schubert die Maschinengängigkeit neuer Verpackungslösungen und sichert so die für Verpackungsprozesse wesentliche Automatisierung.
Marcel Kiessling, Geschäftsführer bei Schubert, sagt: „Als führendes Maschinenbau-Unternehmen haben wir mit Berndt+Partner eine ebenfalls wegweisende Beratungsgruppe für Verpackungsfragen in Europa an unserer Seite. Das Packaging Competence Center versteht sich als Kooperation, die mit technischen Beratungsdienstleistungen für Verpackungsprozesse und -technologien die Produktionsabläufe unserer Kunden effizienter und nachhaltiger gestaltet.“
Möchte ein Hersteller seine Verpackungsmaterialien beispielsweise auf Papier oder recyclingfähige Monofolien umstellen, bietet das PCC einen sogenannten Impact Check an. Dabei analysieren die Experten u.a., ob das bestehende Verpackungssortiment eines Herstellers den regulatorischen Anforderungen entspricht oder ob gegebenenfalls nachgebessert werden muss. Sind die Fragen geklärt, können Hersteller ein neues Verpackungsdesign entwickeln, wobei sie auf Wunsch auch von Berndt+Partner Creality, einem Tochterunternehmen der Berndt+Partner Group, unterstützt werden, das sich schwerpunktmäßig um das Design und Branding von Verpackungen kümmert. Dabei berücksichtigt das PCC stets automatisierte Verpackungsprozesse.
Steht das geänderte Verpackungskonzept, testet Schubert dieses auf eigenen Maschinen in Crailsheim. Der Verpackungsmaschinenhersteller ermittelt dabei, ob sich die neuen Materialien und Formate nach wie vor effizient verarbeiten lassen – und ob sie möglicherweise technologische Anpassungen erfordern.


















