VDMA: AG Wireless Communications for Machines gegründet

Bild: ©Flamingo Images/AdobeStock.com

Der VDMA hat die Arbeitsgemeinschaft Wireless Communications for Machines (AG WCM) gegründet. Damit soll ein institutioneller und interdisziplinärer Rahmen für die Zusammenarbeit mit der Telekommunikationsindustrie und weiteren Interessensgruppen geschaffen werden. Zugleich wird die bisherige Arbeitsgruppe VDMA 5G User Group aufgelöst, ihre Aktivitäten werden in die neue AG WCM überführt.

„Mit der Gründung der Arbeitsgemeinschaft Wireless Communications for Machines ergänzt der VDMA sein ‚Big Picture Industrie 4.0‘. Dazu gehören die Aktivitäten zum Industrial Digital Twin sowie Umati und nun der Baustein der drahtlosen Konnektivität“, sagt Hartmut Rauen, stellvertretender VDMA-Hauptgeschäftsführer. Der Fokus der AG liegt auf der Anwendung. „Die Arbeitsgemeinschaft bietet eine anwendungsorientierte Plattform für Unternehmen, die eine zielgerichtete Integration von Funklösungen in ihre Maschinen, Anlagen, Produktionssysteme sowie im ganzen Unternehmen anstreben“ betont Ralf Neubert, Vice President R&D Schneider Electric und Vorsitzender der neugegründeten Arbeitsgemeinschaft. „Gleichzeitig spielen für eine erfolgreiche Einführung von drahtlosen Kommunikationslösungen auch nichttechnische Aspekte eine Rolle, die Unternehmen berücksichtigen müssen, um die Potentiale der Technologie auszuschöpfen“, fügt Neubert hinzu.

Die neue Arbeitsgemeinschaft hat 81 Gründungsmitglieder. Schon vor der Gründung der VDMA 5G User Group im Mai 2019 beschäftigte sich der VDMA intensiv mit dem Thema 5G. Ziel war es, die Mitglieder bei der Anwendung von 5G durch Transfer von Wissen und Erfahrung zu unterstützen. Die gewonnenen Erfahrungen zeigen, dass der Maschinen- und Anlagenbau neben 5G auch Bedarf nach einer Betrachtung weiterer industrietauglicher Funktechnologien hat. Auf dieser Basis baut die neue AG WCM auf.

Das könnte Sie auch Interessieren

Bild: B&R Industrie-Elektronik GmbH
Bild: B&R Industrie-Elektronik GmbH
Flexibel lizenziert und sicher

Flexibel lizenziert und sicher

Als Automatisierungsanbieter muss B&R einen Spagat bewältigen: Zum einen gilt es, permanent neue
Technologien in neue Produkte zu gießen und auf den Markt zu bringen. Zum anderen müssen die Kunden aber auch zuverlässig und langfristig mit bestehenden Produkten und Lösungen versorgt werden. Dazu zählt
Hard- und Software, die über eine Einmalzahlung oder als Jahresabonnement gekauft werden kann. Die Anwender entwickeln mit der Engineering-Plattform Automation Studio auch ihre eigenen Lösungen und wollen diese wiederum für die Endkunden lizenzieren. Um hier einen zuverlässigen und nachhaltigen Weg für die gesamte Produktpalette zu beschreiten, arbeitet B&R mit Wibu-Systems zusammen.

Bild: ISW Institut für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen
Bild: ISW Institut für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen
Echtzeitsteuerung aus der Cloud

Echtzeitsteuerung aus der Cloud

Die Stuttgarter Maschinenfabrik bildet eine vollständig digitalisierte
Produktionsumgebung ab, in der maßgeschneiderte Produkte innerhalb der physikalischen Grenzen selbstorganisiert hergestellt werden können. Das erfordert eine neue technologische Infrastruktur, die auf dem Einsatz konvergenter Kommunikationstechnik und Echtzeit-Virtualisierung basiert. Zur Verwaltung virtualisierter Echtzeit-Steuerungsanwendungen bedarf es Erweiterungen von Orchestrierungswerkzeugen, die Cloud-Computing den notwendigen Determinismus ermöglichen.

Bild: INOSOFT GmbH
Bild: INOSOFT GmbH
Die Software hinter 
den Leitkegeln

Die Software hinter den Leitkegeln

X-Cone ist ein System zur Verwaltung von Leitkegeln im Straßenverkehr. Dessen Hersteller Buchhaus nutzt eine
Visualisierungslösung von Lenze, in der wiederum VisiWin 7 von Inosoft integriert wurde. Eine HMI-Software, die webbasiertes Arbeiten und Responsive Design unterstützt.

Bild: Uhlmann Pac-Systeme
Bild: Uhlmann Pac-Systeme
Weniger Risiko 
und bessere Qualität

Weniger Risiko und bessere Qualität

Die Industrie muss immer flexibler und schneller auf ihre Märkte reagieren, das gilt auch für Pharmaunternehmen. Infolgedessen werden Lieferzeiten ein zunehmend
entscheidendes Thema. Uhlmann Pac-Systeme, Systemanbieter für das Verpacken von Pharmazeutika aus Laupheim, wollte deshalb kürzere Durchlaufzeiten, beschleunigte Prozesse und Mehrkörpersimulation erreichen – und setzt dabei auf Simulationssoftware von Machineering.

Bild: Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen an der Leibniz Universität Hannover
Bild: Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen an der Leibniz Universität Hannover
Neues Modalanalysesystem mit bis zu 32 Sensoren

Neues Modalanalysesystem mit bis zu 32 Sensoren

Zur Schwingungsanalyse von Maschinen wurde am IFW ein neues Modalanalysesystem Simcenter SCADAS mobile der Firma Siemens beschafft. Hiermit ist es möglich sowohl die Eigenfrequenzen der Maschine oder eines Bauteils mit einer Modalanalyse, als auch die während des Prozess auftretenden Schwingungen mit einer Betriebsschwingungsanalyse zu identifizieren.

Bild: Contrinex Sensor GmbH
Bild: Contrinex Sensor GmbH
Taschenspieler

Taschenspieler

Smarte Sensoren sind das Herzstück der digitalen Fabrik: Sie machen
Anwendungen wie Condition Monitoring oder Predictive Maintenance überhaupt erst möglich. Die intelligenten Sensoren von Contrinex eignen sich für zahlreiche Einsatzgebiete, denn sie vereinen mehrere Erfassungsmodi in einem einzigen Gerät. Jetzt hat das Unternehmen als Zubehör das Tool PocketCodr-Konfigurator auf den Markt gebracht, mit dem sich die Sensoren ohne IT-Kenntnisse einrichten und abfragen lassen.