Selbstparametrierung

Selbstparametrierung

Reduziert auf das Wesentliche

Die neu entwickelte Frequenzumrichter-Baureihe i500 aus dem Hause Lenze erfüllt hohe Ansprüche in Bezug auf Baugröße, Modularität und Effizienz. Dabei lassen sich die Umrichter funktional und leistungsmäßig in allen Belangen bedarfsgerecht zuschneiden und sind einfach und ohne spezielles Vorwissen in Betrieb zu nehmen.
Kompakt, effizient, einfach: Dieser Dreiklang zieht sich wie ein roter Faden durch das Gerätekonzept des i500. So verbindet der Hersteller Lenze in der Inverterreihe Produkteigenschaften wie einen hohen Wirkungsgrad und eine geringe Gerätegröße mit guter Usability. „Der i500 ist von seiner Handhabung so einfach aufgebaut, dass er ohne großes Vorwissen in Betrieb genommen werden kann“, kommentiert Technikvorstand Frank Maier die neue Baureihe.

Wiederkehrendes Thema

Weil sich aufgrund des Fachkräftemangels immer weniger Menschen finden, die diese anspruchsvollen Felder besetzen, müsse man die Technik so einfach machen, dass sie jeder beherrschen könne. „Der selbstparametrierende Umrichter ist ein immer wiederkehrendes Thema“, erklärt Frank Maier. Das habe in der Vergangenheit etwa zum elektronischen Typenschild geführt – ein Weg, den Lenze nicht mitgegangen ist. „Standard-Drehstrommotoren vertragen bei den Produktionskosten kein 5 bis 10? teures elektronisches Bauteil“, macht Maier klar. Heute steht jedoch mit RFID eine Technik zur Verfügung, die sich einfach in das herkömmliche Typenschild einfügen lässt, nur wenige Cent kostet und per Nahfeldkommunikation (NFC) ausgelesen werden kann. Die Idee schildert Maier wie folgt: „Wir nutzen dafür ein NFC-fähiges Smartphone, laden die Motorparameter über die Lenze-App herunter und spielen sie dann per WLAN in den i500-Umrichter ein.“ Mehr ist nicht zu tun.

Hohe Effizienz, wenig Aufwand

Mit diesem Weg verbindet Lenze das klassische Feld der drehzahlgesteuerten Antriebstechnik mit neuen Ansätzen von Industrie 4.0. „Hat der Umrichter die Motordaten, kann er einen effizienteren Modus fahren“, fügt Maier an. Das kann in der Praxis z.B. zu einer Anpassung des Magnetisierungsstroms an die Teillast erfolgen – ein Weg, den Lenze bereits mit der VFCeco-Funktion beim Lenze Smart Motor eingeschlagen hat. Hohe Effizienz mit so wenig Aufwand wie nur möglich: Frank Maier ist davon überzeugt, dass Anwender nach Frequenzumrichtern verlangen, die am besten gar nicht mehr zu parametrieren sind. Deshalb sucht Lenze nach Wegen, die Geräte so weit automatisiert wie nur möglich an die Motoren anzupassen. Mit der Kombination aus RFID, NFC, Smartphone-App und WLAN arbeitet das Unternehmen an einer Lösung, die weltweit funktioniert.

Seiten: 1 2Auf einer Seite lesen

Das könnte Sie auch Interessieren