Plug and Play für die Industrie 4.0

Plug and Play für die Industrie 4.0

Eigentlich war es noch nie ein Problem, ein Datum aus der Steuerung in ein überlagertes System zu transportieren. Es ist nur die Frage, wie viel Aufwand man dafür treiben musste. Plug-and-Play-Lösungen stehen daher schon lange auf der Wunschliste der Automatisierer.
Der Weg in die digitale Fabrik hat Fahrt aufgenommen und längst gibt es unzählige Möglichkeiten, um Daten aus einer Steuerung in übergeordneten Systemen zur Verfügung zu stellen – sei es in herkömmlichen Leitsystemen oder in der Cloud. Auch das Inhaltsverzeichnis dieser Ausgabe spricht wieder Bände davon, in welch tiefgreifenden Weise die Automatisierung die Bemühungen einer Digitalisierung der Fertigung unterstützt.

Davon konnten sich auch die mehr als 150 Teilnehmer auf den Stuttgarter Innovationstagen überzeugen, die als Abschlussveranstaltung des Forschungsprojekts Picasso des ISW der Universität Stuttgart stattfanden. In rund 20 Vorträgen ging es u.a. um die gesammelten Erfahrungen und Ergebnisse des Projekts, das sich über die vergangenen drei Jahre mit der Maschinensteuerung aus Cloud-Umgebungen beschäftigte (siehe S.10). Zu dem Projekt ist eine umfangreiche Publikation in Arbeit, die Sie, liebe Leser, mit einem der nächsten SPS-MAGAZINe exklusiv erhalten werden.

Bis zu einer echten und nahtlosen Plug-and-Play-Kommunikation sind allerdings noch einige Aufgaben zu bewältigen. Zahlreiche Standardisierungsaktivitäten und Integrationsarbeiten sind entweder am Laufen oder abgeschlossen, darunter beispielsweise die Darstellung des OPC-UA-Informationsmodells im IEC61131-3-Softwaremodell oder die Ergänzung des PLCopen/IEC61131-3-Controllers um die OPC-UA-ClientFunktionalität (siehe S. 72ff.).

TeDo Verlag GmbH
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