Wartungsplaner hat Wartungstermine unter Kontrolle

Maschinensicherheit und Arbeitsschutz gewährleisten

Technische Abteilungen, Fachkräfte für Arbeitssicherheit sowie Bauleiter sind nicht nur in der Verantwortung, die reibungslose Funktionalität all ihrer Werkzeuge, Arbeitsmittel, Fahrzeuge, Maschinen und Anlagen zu gewährleisten. Der Gesetzgeber sieht strenge Richtlinien vor, die regelmäßige Prüfungen, Wartungsauflagen und die Prüfintervalle definieren. Das Unternehmen muss so den Arbeitsschutz gewährleisten. Doch Wartungen sind oft mit hohem Personal- und Organisationsaufwand verbunden.
Bild: ©Gorodenkoff/stock.adobe.com

Wer Baumaschinen, Baugeräte, Leitern und Tritte sowie Betriebsmittel sicher prüfen will, kommt um die Dokumentation der Prüfung nicht herum. Hierzu eignet sich eine Software, in der die Prüfberichte, Prüfergebnisse und Prüfprotokolle festgehalten werden. Mit einem passenden Dokumentationssystem können Anwender Prüfungen von Werkzeugen, Maschinen und Betriebsmitteln planen, durchführen und dokumentieren. Die Hoppe Unternehmensberatung zeigt Wege auf, wie Fehler vermieden werden können, die gravierende Folgen haben.

 Mobile Erfassung mit dem Wartungsplaner
Mobile Erfassung mit dem WartungsplanerBild: Hoppe Unternehmensberatung

1. Fehlender Überblick über Geräte und Fristen

Dass Werkzeuge, Maschinen und Anlagen regelmäßig geprüft werden müssen, ist klar. Wer je Betriebsmittel sicher prüfen will, kommt um die Dokumentation der Wartungsarbeiten nicht herum. Keine triviale Aufgabe. Zuallererst benötigt man einen Überblick über das betriebliche Inventar. Hierzu eignet sich eine Software, wie zum Beispiel der Wartungsplaner (www.wartungsplaner.de), in der auch die Prüfberichte und Prüfprotokolle festgehalten werden.

Doch neben den offensichtlichen überwachungsbedürftigen Betriebsmitteln gibt es noch diverse andere, die man auf Anhieb vielleicht nicht auf dem Schirm hat. Dazu gehören Elektrogeräte, Bauwerkzeuge genauso wie Einsatzfahrzeuge, Stapler oder nicht mobile Teile wie Regale oder Leitern. Angesichts des Umfangs der prüfpflichtigen Geräte kann schnell der Überblick verloren gehen. Gerade wenn sie nicht korrekt und mit der nötigen Sorgfalt inventarisiert wurden oder eine Anlagenkataster überhaupt nicht vorliegt. Wer keinen Überblick über das Inventar, dessen Wert und etwaige Reparaturen oder Neuanschaffungen hat, dem können Prüftermine und -fristen schnell zum Verhängnis werden.

Wartungsplaner Hauptmaske
Wartungsplaner HauptmaskeBild: Hoppe Unternehmensberatung

2. Schlechte Vorbereitung und Planung

Werden Prüftermine nicht geplant und vorbereitet oder keine geeigneten Tools dafür eingesetzt, kann es schnell zu Chaos im Betrieb führen. Ungeeignete Wartungszyklen, die mit anderen Vorgängen kollidieren und Maschinen zu ungünstigsten Zeitpunkten aus der Produktion nehmen, schwierige Terminfindungen, da Mitarbeiter außer Haus sind und eine holprige Koordination der notwendigen Arbeitsschritte sind Folgen einer falschen Herangehensweise. Müssen die Prüfungen dann noch zwischen mehreren internen Systemen und Tools abgestimmt werden, steigt die Fehleranfälligkeit weiter. Etwa, wenn Programme nicht kompatibel sind und Schnittstellen nicht funktionieren.

Gerade zyklisch wiederkehrende Wartungen müssen straff mit der Instandhaltung abgestimmt werden, um Stillstände zu vermeiden. Stimmt die Kommunikation nicht, stehen Maschinen still, weil Ersatzteile nicht rechtzeitig besorgt werden können. Für eine gute Planung und flüssige Organisation ist es deswegen unerlässlich, die Lebensakten der prüfpflichtigen Anlagen zu kennen. Im Idealfall werden jeder Anlage und Maschine die gesetzlich vorgeschriebenen Wartungen, Instandhaltungen, Behebung von Störungen oder Reparaturen zugeordnet.

Vorschau was demnächst fällig ist
Vorschau was demnächst fällig istBild: Hoppe Unternehmensberatung

3. Schlechte Dokumentation

Wenn die Prüfung durchgeführt wurde, müssen ihre Ergebnisse dokumentiert werden. Nachvollziehbar, leicht auffindbar und am besten zentral, so dass jeder Zugriff hat, der ihn benötigt. In vielen Unternehmen dagegen erfolgt die Dokumentation von Prüfungen, Wartungen und Reparaturen noch händisch auf Papier oder in selbst programmierten Excel-Tabellen. Das geht mit Verzögerungen, Fehlern und Ineffizienz einher. Der Verwaltungsaufwand und die manuelle Arbeit für die Angestellten sind enorm. Zusätzlich zu dem optimierungsbedürftigen Workflow kann das Unternehmen so keine rechtskonforme Dokumentation leisten. Es verliert damit die Rechtssicherheit und haftet im Worst Case, gerade, wenn es darum geht, nachzuweisen, dass Prüfungen korrekt und in den vorgeschriebenen Zeiträumen stattgefunden haben. Nur eine ausführliche Dokumentation direkt im System kann beweisen, dass genug getan wurde, um Maschinenausfälle und Arbeitsunfälle zu verhindern.

Seiten: 1 2 3Auf einer Seite lesen

HOPPE Unternehmensberatung

Das könnte Sie auch Interessieren

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Bild: Universal Robots A/S
Bild: Universal Robots A/S
Automatische 
Verschleißmessung

Automatische Verschleißmessung

Auch in Lehr- und Forschungseinrichtungen gewinnen Automatisierungstechnologien zunehmend an Bedeutung. Für das IfW Stuttgart hängt das Zeitalter der
Industrie 4.0 eng mit Lösungen aus den Bereichen
Robotik und Messtechnik zusammen. Cobots kombiniert mit einem 3D-Messsensor von Bruker Alicona
sorgen dafür, dass die Verschleißmessung automatisch und ohne Umspannen des Werkzeugs erfolgen kann.

Bild: Optalio GmbH
Bild: Optalio GmbH
Leistung ankurbeln

Leistung ankurbeln

Obwohl Ingenieure Maschinen und Anlagen kontinuierlich verbessern, bleibt ihnen das komplette Potenzial im laufenden Betrieb häufig verborgen. Daten- und KI-getriebene Analysen können hier Licht ins Dunkel bringen – und eine Vielzahl an positiven Effekten bewirken, wie die Performance von Maschinen verbessern oder neue Erkenntnisse über Produktionsprozesse gewinnen, wie die Lösung von Optalio zeigt.

Anzeige

Anzeige

Anzeige