Flexible Lizenzmodelle anregen:

Die Bereitstellung beliebig skalierbarer Rechenleistung verlangt die Anwendung flexiblerer Lizenzmodelle. Die Herausforderung liegt nicht in der Bereitstellung eben jener Rechenleistung – was i.d.R. innerhalb weniger Stunden erfolgt – sondern vielmehr in Beschaffung der entsprechenden Lizenzen für die kommerzielle CAE-Anwendung. Viele HPC-Provider haben deshalb Partnerschaften mit Software-Gebern geschlossen und eigene On-Demand-Modelle entwickelt, um flexibel auf die Bedürfnisse des Marktes reagieren zu können. Da der Markt noch relativ jung und nicht konsolidiert ist, unterscheiden sich die Modelle der Anbieter teilweise erheblich, vor allem in puncto Abrechnung und Bereitstellungszeit. On-demand muss dabei nicht immer on-demand bedeuten.

Transparenz der Kosten:

HPC-On-Demand-Anbieter bedienen sich unterschiedlicher Preismodelle und Abrechnungsmodi. Ob Kurz- oder Langzeitnutzung, Bare-Metal-Server oder Virtualisierung, eigene Queue oder globale Queue, mit Ethernet oder InfiniBand, GPU-Beschleunigung oder Preis pro Core pro Stunde oder Preis pro Stunde – bei aller Variabilität, ein Preisvergleich lohnt sich ausschließlich auf Projektkostenbasis.