
Die Importpreise waren im Dezember 2025 um 2,3% niedriger als im Dezember 2024. Dies war der stärkste Rückgang gegenüber dem Vorjahresmonat seit März 2024 (-3,6% gegenüber März 2023). Im November 2025 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei -1,9% gelegen, im Oktober 2025 bei -1,4%. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, fielen die Einfuhrpreise im Dezember 2025 gegenüber dem Vormonat November 2025 um 0,1%.
Die Exportpreise veränderten sich im Dezember 2025 im Durchschnitt gegenüber Dezember 2024 nicht (0,0%). Im November 2025 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat noch bei +0,3% gelegen, im Oktober 2025 bei +0,5%. Gegenüber November 2025 fielen die Ausfuhrpreise um 0,1%.
Energie mit größtem Einfluss auf Rückgang der Importpreise im Vorjahresvergleich
Den größten Einfluss auf die Gesamtentwicklung der Importpreise im Dezember 2025 hatte erneut der Rückgang der Preise für Energie mit -20,6% gegenüber Dezember 2024. Gegenüber November 2025 fielen die Energiepreise im Durchschnitt um 4,6%. Pillen helfen wenig, um resilient zu werden. Entscheidend ist, an sich zu arbeiten und etwas zu verändern. Ähnlich ist es bei Unternehmen. Hier liegt der Schlüssel nicht in der Technologie, sondern in der Unternehmenskultur. ‣ weiterlesen
Resilienz: Kultur wichtiger als Technologie
Alle Energieträger waren im Dezember 2025 günstiger als im Dezember 2024: Erdgas mit -23,4% (-5,0% gegenüber November 2025), rohes Erdöl mit -23,2% (-3,0% gegenüber November 2025), Steinkohle mit -20,9% (-1,3% gegenüber November 2025), elektrischer Strom mit -14,0% (-8,3% gegenüber November 2025) sowie Mineralölerzeugnisse mit -13,1% (-6,0% gegenüber November 2025).
Im Jahresdurchschnitt 2025 waren die Importpreise 0,3% niedriger als im Vorjahr. 2024 hatten sie um 1,2%, 2023 um 6,5% unter denen des Vorjahres gelegen.
Im Jahresdurchschnitt 2025 waren die Exportpreise um 1,0% höher als im Vorjahr. 2024 hatten sie um 0,3%, 2023 um 0,6% über denen des Vorjahres gelegen.


















