IBH Link UA

IBH Link UA

S7-Soft-SPS
an Bord

Im vergangenen Jahr hat IBHsoftec mit dem IBH Link UA ein Server/Client-Modul vorgestellt, mit dem sich auch ältere Simatic-Steuerungen in die OPC-UA-Kommunikation einbinden lassen. Jetzt legt das Unternehmen mit einem erweiterten Gerät nach, das eine vollwertige Soft-SPS an Bord hat.
Der IBH Link UA ist eine OPC-UA-Server/Client-Baugruppe mit Firewall für Steuerungen des Typs Simatic S5, S7-200, S7-300, S7-400, S7-1200, S7-1500 und die Ethernet-Versionen der Logo!-SPS. Es handelt sich um ein kompaktes Gerät zur Hutschienenmontage mit vier Ethernet Ports und einer 24V-Stromversorgung. Der IBH Link UA wird mit dem frei verfügbaren IBH OPC Editor, dem original Siemens Step7 oder dem TIA Portal konfiguriert. Es muss keine spezielle Software auf dem Programmiergerät installiert werden. Somit ist das Server/Client-Modul nahtlos in das SPS-Projekt integriert. Es können bis zu 31 Step7- und/oder TIA-Projekte parallel verarbeitet werden.

Integrierte S7-Soft-SPS

Der IBH Link UA enthält nun zusätzlich eine Soft-SPS, die in der Lage ist, Variablen vom OPC-UA-Server zu lesen und zu schreiben. Die SPS dient zur Datenvorverarbeitung und wird mit Step7 in KOP, FUP, AWL, SCL oder S7-Graph programmiert. Die Programmierung erfolgt wahlweise mit dem Simatic Manager oder dem TIA Portal. Über ein Webinterface lassen sich der Status als auch die Soft-SPS-Verbindungen online beobachten. Zunächst muss über die Web-Oberfläche des IBH Link UA die Soft-SPS aktiviert werden. Hierzu wird auf dem definierten Slot der PC-Station des OPC-UA-Servers zusätzlich eine Soft-SPS eingefügt. Deren Status kann der Anwender auf der Web-Oberfläche des Konfigurators beobachten. Dort kann auch die Leistung der Steuerung eingestellt und der Status der Client-Verbindungen abgefragt werden. Die Steuerung ist in der Lage die OPC-Variablen zyklisch zu lesen und zu schreiben und besitzt den kompletten Befehlsvorrat der Simatic-S7-416-CPU. Bei Projektierung mit Step7 oder dem TIA wird zusätzlich eine WinAC in das virtuelle Rack platziert und die Datenvorverarbeitung somit vollständig im Projekt integriert. In der Soft-SPS sind alle relevanten Systemfunktionen und Systembausteine integriert.

Sichere Kommunikation

Der IBH Link UA besitzt drei Ethernet Ports für die Maschinenebene und einen Ethernet Port für die Leitebene. Auf der Leitebene sind nur OPC-Zugriffe möglich. Es ist eine Firewall zwischen den beiden Ebenen integriert. Das Gerät besitzt eine Zertifikatsverwaltung zur sicheren Kommunikation. Die Konfiguration der Sicherheitsstufen und die Verwaltung der Zertifikate erfolgt über einen Webbrowser. Die Kommunikation mit den Steuerungen erfolgt über TCP/IP. Falls eine Steuerung keinen Ethernet-Anschluss besitzt, lässt sich eine Anbindung über die Kommunikationsadapter IBH Link S7++ oder IBH Link S5++ realisieren.

IBHsoftec GmbH
www.ibhsoftec.com

Das könnte Sie auch Interessieren

Bild: Sieb & Meyer AG
Bild: Sieb & Meyer AG
Ein weites Feld

Ein weites Feld

Frequenzumrichter ist nicht gleich Frequenzumrichter: Neben Standardausführungen und Modellen für mobile Applikationen stellen High-Speed-Umrichter für stationäre Applikationen eine besondere Nische dar. Genau hier positioniert sich das Unternehmen Sieb & Meyer – mit einer breiten Palette an Modellen und Ausführungen. Denn auch in diesem Bereich gilt es, auf die verschiedenen Anforderungen der jeweiligen Anwendungen einzugehen.

Bild: ISW Institut für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen
Bild: ISW Institut für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen
Maschinenfabrik 
Made in Stuttgart

Maschinenfabrik Made in Stuttgart

Die Stuttgarter Maschinenfabrik stellt eine vollständig digitalisierte Produktionsumgebung dar, in der vom Kunden individualisierte Produkte selbstorganisiert hergestellt werden. Dafür ist eine neue technologische Infrastruktur in Kombination mit einem durchgängigen Einsatz von digitalen Zwillingen erforderlich. Das erlaubt eine hohe Freiheit bei der Entwicklung von neuen Anwendungen und die nötige Flexibilität im Maschinenpark. Die Artikelserie soll beispielhafte Aspekte der Stuttgarter Maschinenfabrik beleuchten, um das Umsetzungsprojekt vorzustellen.