
Stöber hat das Sicherheitsmodul SX6 speziell für die Antriebsregler SC6 und SI6 entwickelt. Es erweitert das Funktionsspektrum der beiden Geräte aus der 6. Generation um zahlreiche Sicherheitsfunktionen.
Sie eignen sich damit für sicherheitsrelevante Anwendungen bis SIL 3, PL e (Kategorie 4) nach DIN 61800-5-2 oder DIN EN ISO13849-1. Das SX6 ermöglicht die klassischen Stoppfunktionen Safe Torque Off (STO), Safe Stop 1 (SS1) und Safe Stop 2 (SS2). Auch bei Mehrachs-Reglern lässt sich die Sicherheitsfunktion STO für jede Achse individuell aktivieren. Dazu kommen Safely Limited Speed (SLS) und Safe Speed Range (SSR), Safe Direction (SDI), Safely Limited Increment (SLI) und Safe Operating Stop (SOS).
Das Unternehmen hat das Sicherheitsmodul in enger Zusammenarbeit Pilz entwickelt. Um die Produktivität und Verfügbarkeit der Maschine zu steigern, hat der Antriebsspezialist die Überwachungsmechanismen der Sicherheitsfunktionen über die normativen Grundanforderungen hinaus ergänzt. Durch positionsbasierte Grenzwertüberwachung sowie das prädiktive Ausblenden von Störsignalen können die angestrebten Grenzwerte mit minimalem Störabstand angefahren werden. SX6 testet die integrierten Komponenten bei jedem Geräteanlauf, nach jedem STO und während des Betriebs. Damit erübrigen sich dokumentationspflichtige, zyklische Funktionstests der Sicherheitsfunktionen beim Endkunden.
Für den Betrieb des Sicherheitsmoduls sind keine speziellen Motoren, Encoder, Kabel, Stillstands- oder Drehzahlwächter erforderlich. Im Servicefall können Unternehmen mit einer SD-Karte als Datenspeicher eine bestehende Sicherheitsprojektierung auf andere Regler übertragen.


















