Die Bundesregierung setze mit ihrem Konjunktur- und Wachstumspaket ein starkes Signal für Bürger und Unternehmen. Dies werde die Wirtschaftsleistung laut BDI schon im laufenden Jahr stabilisieren. Die Wirtschaftsleistung dürfte in diesem Jahr um real 6,5% sinken. Die Erholung wird sich bis weit ins Jahr 2022 erstrecken. In diesem Jahr rechnen die BDI-Experten bei den deutschen Exporten mit einem Minus von etwa 15% und einem Rückgang der Importe um ungefähr 12%. Bei Ausrüstungsinvestitionen rechnet der BDI mit einem Einbruch von rund 20%. Den privaten Konsum erwartet der Verband mit 7% im Minus. Demnach müssen weitere Stützungsmaßnahmen auf der Agenda bleiben. Trotz richtiger Konsum- und Investitionsanreize blieben die Möglichkeiten der Verlustverrechnung zu gering. Hier sollte der Gesetzgeber laut dem Industrieverband im Jahresverlauf deutlich nachlegen, um Liquidität zu sichern und das Insolvenzrisiko zu verringern. Die Organisation fordert u.a. ein zehnjähriges Wachstums- bzw. Investitionsprogramm im Volumen von etwa ein bis 1,5% der jährlichen Wirtschaftsleistung sowie eine Unternehmenssteuerreform mit einer Senkung auf 25%.
BDI über das Konjunkturpaket: Starke Signale in harter Zeit
Bundesverband der Deutschen Industrie e. V. (BDI)
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