Alles digital im zweiten Anlauf
Zahlreiche Klein- und mittelständische Unternehmen (KMU) wissen aus eigener Erfahrung: Für die vielen kaufmännischen und produktionsrelevanten Prozesse existieren unterschiedlichste Softwaresysteme. Der Lohnfertiger Kirchhof erkannte frühzeitig, dass die Digitalisierung eine große Chance für die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens bedeutet - im zweiten Anlauf unterstützt von EVO Informationssysteme.
Geschäftsführer im Fertigungsumfeld - Tobias Kirchhof zusammen mit Jürgen Widmann (links im Bild) von EVO: "Das Software-Bausteinsystem von EVO Informationssysteme ist extrem flexibel und funktioniert prima."
Geschäftsführer im Fertigungsumfeld – Tobias Kirchhof zusammen mit Jürgen Widmann (links im Bild) von EVO: „Das Software-Bausteinsystem von EVO Informationssysteme ist extrem flexibel und funktioniert prima.“Bild: EVO Informationssysteme GmbH

Um eine durchgängige Digitalisierung aller Prozessschritte zu gewährleisten, ist mehr als nur eine reine ERP-Software nötig. Der erste Versuch von Kirchhof, mit einer branchenunabhängigen ERP-Software die komplexen Prozesse digital abzubilden, scheiterte an den nicht enden wollenden Individualprogrammierungen. Im zweiten Anlauf schaffte es Kirchhof mit den schlüsselfertigen Lösungen des spezialisierten Softwareherstellers EVO Informationssysteme, seine vielfältigen Prozesse mitsamt der Produktionssteuerung vollständig zu digitalisieren.

Investitionen in neue Maschinen erlauben den Einsatz der EVO-Apps direkt auf der Maschinensteuerung.
Investitionen in neue Maschinen erlauben den Einsatz der EVO-Apps direkt auf der Maschinensteuerung.Bild: EVO Informationssysteme GmbH

Hohe Qualitätsansprüche

Die Kirchhof GmbH CNC-Präzisions-Dreh- & Frästechnik arbeitet für Kunden aus dem Maschinenbau, dem Gerätebau, der Elektroindustrie sowie dem Armaturen- und Apparatebau. Geschäftsführer Tobias Kirchhof betont: „Bei uns dreht sich alles um Präzision. Unsere CNC-Dreh- und Frästeile erfüllen höchste Qualitätsansprüche.“ Für seinen Betrieb suchte er nach einer Digitalisierungslösung, um seinen Präzisionsanspruch auf perfekte digitale Prozesse ausweiten zu können. Über einen Geschäftspartner wurde Kirchhof auf EVO Informationssysteme aufmerksam. Der Hersteller von Industriesoftware bietet die Möglichkeit der durchgängigen Digitalisierung von A-Z mit einzelnen Softwarebausteinen, die sich schnittstellenfrei aneinanderfügen. Der ausgereifte EVO-Industriestandard erlaubt dabei die nahtlose Digitalisierung und Vernetzung von Prozessen und Systemen. Die bei vergleichbaren Lösungen erforderliche teure Individualprogrammierung wird herstellerseitig durch die vielfältigen Konfigurationseinstellungen unnötig. Dabei ist EVOcompetition die Grundlage für die durchgängige Digitalisierung aller Geschäfts- und Produktionsprozesse in der verarbeitenden Industrie. Die kaufmännischen Geschäftsprozesse im Vertrieb und Einkauf, die Produktionsplanung und die Betriebsdatenerfassung werden bei Kirchhof nun hiermit abgebildet. Mit dem weiteren Softwarebaustein EVOjetstream wiederum werden Dokumente, die Produktdaten digital und revisionssicher verwaltet sowie die CNC-Maschinen mit Daten versorgt.

Erste Eigenprodukte vom Praktiker: Kirchhof produziert Werkzeugaufnahmen kompatibel 
für Capto 4 und Capto 5.
Erste Eigenprodukte vom Praktiker: Kirchhof produziert Werkzeugaufnahmen kompatibel für Capto 4 und Capto 5.Bild: EVO Informationssysteme GmbH

Mehr Wettbewerbsfähigkeit

Dank EVO Informationssysteme habe ich heute wesentlich mehr Ruhe. Ich arbeite ja gerne mit meinem Team zusammen, doch wenn ständig jemand ins Büro stürmt und Fragen stellt, komme ich ja selbst zu nichts. Das hat sich entscheidend verändert“, freut sich der Kirchhof-Geschäftsführer. Um wettbewerbsfähig zu bleiben und seinen Kunden bestmögliche Dreh- und Frästeile liefern zu können, war eine verbesserte Digitalisierungsstrategie unabdingbar. Tobias Kirchhof ist froh, den Mut aufgebracht zu haben, Fehlentwicklungen in Software zu stoppen und nicht noch weiter Geld in ineffiziente Programme zu investieren. Den alten, zusammengestückelten Softwaresystemen trauert er keine Minute hinterher. Vielmehr ist er dankbar, mit EVO bereits seit 2015 einen zuverlässigen Software-Partner an seiner Seite zu haben. Regelrecht begeistert zeigt sich Kirchhof bei der größten Stärke von EVO: der Durchgängigkeit. Mithilfe des EVO-Factory-Dashboard gelingt die durchgängige Digitalisierung vom Büro bis zur Maschine in der Fertigung.

Mit EVOcompetition lassen sich Prozesse nach und nach einbinden und digitalisieren – schlanke Strukturen, klare Abläufe, aktuelle Informationen aus einem Guss und am richtigen Ort. EVO-Geschäftsführer Jürgen Widmann ist es wichtig zu betonen: „Digitalisierung ist für uns sicherlich kein Selbstzweck, sondern dient ausschließlich zum Nutzen unserer Kunden. Wie bei Kirchhof: Wenn wir erleben, dass sich unser Softwaresystem in der betrieblichen Praxis bewährt, ist das für uns die größte Anerkennung.“ Ein weiterer Baustein, den Kirchhof nutzt, ist EVOjetstream. Dieser kann auch Werkzeugmessdaten vom Werkzeugvoreinstellgerät in die CNC-Maschinen übertragen.

25 Jahre Industriesoftware made in Germany

Kirchhof traf es vor einiger Zeit besonders hart: Ein Hackerangriff verschlüsselte alle Daten. Glücklicherweise lief zu diesem Zeitpunkt schon die EVO-Software und konnte Schlimmes verhindern. Der EVO-Support handelte rasch: von Leihservern bis zum Austausch aller Festplatten und neuen Netzwerkstrukturen. Vier Tage nach dem Hackerangriff lief der Betrieb wieder nahezu reibungslos. „Ein Glück, dass wir mit EVO einen agilen Softwarepartner an Bord haben, der uns auch in solchen Situationen rasch und kompetent zur Seite steht“, zeigt sich Tobias Kirchhof verbunden. Und er kann sich weitere Digitalisierungsschritte vorstellen. Zukünftig denkbar ist beispielsweise ein modernes Personalmanagement mit EVOworkforce für die digitale Personaleinsatzplanung bei definierter Mitarbeiterqualifikation und deren Verfügbarkeit.

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EVO Informationssysteme GmbH

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