
WFL Millturn Technologies feiert zwei Jubiläen: 30 Jahre WFL und 40 Jahre Millturn. Von einer anfangs 12-köpfigen Gruppe ist die Mannschaft über die Jahre auf mehr als 500 Mitarbeitende gewachsen.
Schon 1982 wurde die weltweit erste Komplettbearbeitungsmaschine, eine Millturn WNC entwickelt. Zu dieser Zeit gehörte die Werkzeugmaschinenproduktion noch zur Voest-Alpine. 1993 ging die Werkzeugmaschinenfabrik Linz, abgekürzt WFL, als eigenständiger Betrieb hervor und konzentrierte sich auf die Herstellung von Dreh-Bohr-Fräszentren der Marke Millturn. WFL wurde damals von der Autania Gruppe übernommen.
Der Werkzeug- und Drehmaschinenbau war anfangs noch ein kleiner Bereich der Voest-Alpine und wurde nach dem zweiten Weltkrieg gegründet. Da es keine Werkzeugmaschinen auf dem Markt gab, machte man es sich zur Aufgabe diese Maschinen selbst zu bauen. In den 1950er Jahren war man damit sehr erfolgreich und lag technisch absolut im Trend. 1974 griff man zur Weiterentwicklung auf das Knowhow der Firma Weipert zurück, die sich damals bereits einen Namen im Werkzeugmaschinenbau gemacht hatte. Ihr technisches Knowhow war auf dem neuesten Stand und wurde aus diesem Grund, genauso wie die Konstrukteure, von der Voest-Alpine übernommen.
Ohne die Voest-Alpine hätte WFL nicht gegründet werden können. Die deutsche Familie Rothenberger war damals bereits im Bereich Werkzeugmaschinen tätig und übernahm WFL nach der Privatisierung der Voest-Alpine. Das Unternehmen baut seither erfolgreich Komplettbearbeitungszentren für verschiedenste namhafte Kunden aus der Luftfahrt-, Auto-, Engineering- und Kunststoffindustrie.


















