Trumpf verzeichnete zum Abschluss des Geschäftsjahrs 2023/24 einen Umsatzrückgang von 3,6% auf 5,2Mrd.€. Der Auftragseingang sank zum zweiten Mal in Folge auf nunmehr 4,6Mrd.€. Das sind 10,4% weniger im Vergleich zum Vorjahr. Nicola Leibinger-Kammüller, Vorsitzende des Vorstands, sagte bei der Vorlage der Bilanz in Ditzingen: „Die nachlassende Weltkonjunktur und die geopolitischen Unwägbarkeiten führten im abgelaufenen Geschäftsjahr bei Kunden auf allen Kontinenten zu einer deutlichen Zurückhaltung bei Neuinvestitionen. Dabei spürten wir so stark wie noch nie den härter werdenden Wettbewerb, teilweise mit protektionistischen Maßnahmen der chinesischen Konkurrenz. Beim Ausblick gehen wir davon aus, dass die anhaltend schwache Nachfrage auch die kommenden Monate des laufenden Geschäftsjahrs prägen wird. Trumpf begegnet dieser Konjunkturkrise u.a. mit klaren Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung.“
Umsatzstärkster Einzelmarkt von Trumpf war Deutschland mit 824Mio.€, was einem Plus von 5,8% entsprach. In den USA sank der Umsatz hingegen deutlich um 11,5% auf 796Mio.€. Im größten asiatischen Markt China steigerte Trumpf den Umsatz leicht um 2,2% auf 615Mio.€.
Der Geschäftsbereich Werkzeugmaschinen erzielte bei einer Betrachtung der Sparten den höchsten Umsatz mit 2,8Mrd.€. Der Geschäftsbereich Lasertechnik verbuchte im Berichtsjahr einen rückläufigen Umsatz von 1,4Mrd.€. Der Umsatz im Geschäftsfeld Elektronik, das seit dem Geschäftsjahr 2023/24 nicht mehr als Teil der Lasertechnik geführt, sondern einzeln ausgewiesen wird, betrug 572Mio.€. Dies entsprach einem leichten Plus von 4,8% gegenüber Vorjahr. Das ebenfalls eigenständig ausgewiesene Geschäftsfeld EUV erzielte einen Umsatz von 943Mio.€. Dies entsprach einem leichten Minus von 2,9% gegenüber Vorjahr.
Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Trumpf ist im Berichtszeitraum um rund 650 gestiegen. So wurden insbesondere in den Geschäftsfeldern EUV und Elektronik neue Stellen geschaffen. Zum Stichtag 30.06.2024 beschäftigte das Unternehmen weltweit 19.018 Mitarbeiter. In Deutschland stieg die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um 4,2%.
Die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung stieg um 8,6% auf 3.098. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung lagen mit 530Mio.€ deutlich über dem Vorjahr. Die Entwicklungskostenquote erhöhte sich in Relation zum Umsatz damit auf 10,3% und befand sich historisch weiter auf einem hohen, weit über Branchendurchschnitt liegenden Niveau.



















