Photovoltaik Produktionsmittel: Umsatz bleibt stabil

Im 1. Quartal 2021 sind die Umsätze im Bereich Photovoltaik Produktionsmittel auf gleicher Höhe mit dem Vorquartal geblieben. Die Auftragslage des Photovoltaik Maschinenbaus ist jedoch leicht rückläufig gewesen, was auf anhaltende pandemiebedingte Schwierigkeiten zurückzuführen ist. Aufträge und Umsätze bewegten sich damit auf derselben Höhe. Während der Maschinen- und Anlagenbau insgesamt steigende Auftragseingänge und eine bessere Auslastung aufweist und mit einem Produktionsplus von real 10% im laufenden Jahr rechnet, wird im Bereich Photovoltaik Produktionsmittel mit einer Erhöhung der Auftragseingänge und einer Verbesserung der Umsatzentwicklung ab dem zweiten Halbjahr 2021 gerechnet.

Dr. Jutta Trube, Leiterin VDMA Photovoltaik Produktionsmittel, sagt dazu: „Für die Maschinen- und Anlagenbauer der Photovoltaik sind die Aussichten für das dritte und vierte Quartal 2021 gut. Wir erwarten, dass sowohl im In- als auch im Ausland wieder mehr Projekte realisiert werden. Hierzu trägt die Entwicklung zu größeren Waferformaten bei.“

China als wichtigster Exportmarkt

Der gesamtasiatische Markt erreicht im ersten Quartal 2021 einen Anteil von 85%. Dieser ist im Vergleich zum Vorquartal (80%) leicht gestiegen. Hingegen sanken die Inlandsumsätze im Vergleich zum Vorquartal um 4% auf 5%. Diese leichten Schwankungen lassen sich den unterschiedlichen, länderabhängigen Pandemiebedingungen zurechnen.

Im Photovoltaik-Maschinenbau spielt China in der Betrachtung des gesamtasiatischen Marktes eine zentrale Rolle. Es wird erwartet, dass die Nachfrage im dritten und vierten Quartal dort wieder deutlich zunimmt. Ein weiterer wichtiger asiatischer Markt ist Malaysia. Auch hier werden vermehrt Projekte realisiert.

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