
Das Geschäftsklima in der deutschen Elektroindustrie hat sich im Juli wieder eingetrübt. Dabei verschlechterte sich insbesondere die aktuelle Lage deutlich. Die allgemeinen Geschäftserwartungen wurden nur geringfügig ungünstiger beurteilt als noch im Juni, sodass sie wieder leicht unterhalb der Nulllinie rangierten. 16% der Branchenunternehmen beschrieben ihre wirtschaftliche Situation im Juli als gut. Für 46% war sie stabil, 38% bewerteten sie als schlecht. Mit Blick auf die kommenden sechs Monate erwarten 14% der Elektrofirmen bessere Geschäfte. 71% rechnen mit gleichbleibenden und 15% mit rückläufigen Aktivitäten. Auch die Exporterwartungen veränderten sich merklich. Hier gab der Saldo aus Unternehmen, die in den nächsten drei Monaten von mehr bzw. weniger Lieferungen ins Ausland ausgehen, von +7 auf -2%-Punkte nach.


















