Die Bedeutung von Messen für die deutsche Industrie

Laut einer aktuellen Ifo-Umfrage wollen 39% der deutschen Industriefirmen ihre Teilnahme an Fachmessen zukünftig verringern. Nur 2% wollen künftig an mehr Messen teilnehmen, 59% wollen ihr Engagement nicht verändern. Der VDMA hingegen geht davon aus, dass internationale Messen die globale Wettbewerbsfähigkeit festigen, vor allem im Maschinen- und Anlagenbau. „Sehr viele Leitmessen finden in Deutschland statt – ein unschätzbarer Vorteil für unsere mittelständische Industrie“, sagt VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann. Laut der Ifo-Umfrage wollen insbesondere größere Firmen ihre Auftritte zurückfahren. Bei Unternehmen mit über 1.000 Beschäftigten sind es 47%, zwischen 500 und 1.000 sogar 49%. Digitale Formate sind durch die Corona-Krise offenbar beliebter geworden: 65% der Firmen, die bisher auf Fachmessen ausgestellt haben, wollen digitale Formate in Zukunft stärker nutzen. Der VDMA ist jedoch überzeugt, dass virtuelle Veranstaltungen die klassischen Messen nicht ersetzen können. „Auf Messen werden Innovationen präsentiert. Meist handelt es sich um erklärungsbedürftige Investitionsgüter, daher ist das persönliche Gespräch unverzichtbar“, so Brodtmann. Zudem seien deutsche Messen Impulsgeber für die Digitalisierung und viele Zukunftstechnologien. Gerade für Mittelständler seien die Veranstaltungen ein idealer Begegnungspunkt für künftige Geschäfte, so Philip Harting, Vorsitzender des AUMA – Verband der deutschen Messewirtschaft.

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