Deutsche Industrie startet nach der Krise durch
Bild: VDI Verein Deutscher Ingenieure e.V./Agiplan GmbH

Die deutsche Industrie nutzt die Corona-Pandemie trotz finanziell verheerender Auswirkungen als Chance, sich deutlich effizienter, digitaler und krisenfester aufzustellen. Zu diesem Ergebnis kommt die ‚Corona-Restart-Umfrage‘ des VDI und der Unternehmensberatung Agiplan, an der im Mai 169 Industrieunternehmen teilnahmen. Über 70% beklagen einen coronabedingten Umsatz- und Absatzverlust, knapp 90% mussten mindestens vereinzelt Projekte stoppen. Dagegen rechnen rund die Hälfte der Unternehmen mit einem Wiederanlauf der Geschäfte noch in diesem Jahr. „Bei allen finanziellen Verlusten stimmt es uns positiv, dass rund Dreiviertel der deutschen Industrieunternehmen damit rechnen, dass sie ihr vorheriges Geschäftsniveau 2021 wieder erreichen können“, analysiert Dr. Jens Reichel, Vorsitzender der VDI-Fachgesellschaft Produktion und Logistik (GPL). 93% sind davon überzeugt, dass sie sich der Krise flexibel angepasst haben. Die Produktion musste zwar gedrosselt werden, wurde aber grundsätzlich fortgeführt. Da der Bedarf an Produkten entsprechend der Nachfrage sank, waren 92% kaum von Materialengpässen oder von Produktionsausfällen (78% max. im Einzelfall) betroffen. Dass die Digitalisierung in Produktion und Logistik enorm an Fahrt aufnimmt, ist ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Auf Digitalisierungs- und IT-(Sicherheits-)-Projekte fokussieren sich jeweils rund 78%, 68% geben der Digitalisierung aufgrund der Krise einen noch höheren Stellenwert.

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