Mehr Gewinde pro Werkzeug produzieren
Bild: Walter AG

Die Synchronisation der Maschine, sprich: die Drehung der Spindel im Zusammenspiel mit dem Vorschub, ist einer der entscheidenden Gründe für den Werkzeugverschleiß bei der Gewindeherstellung. Mit dem Synchron-Gewindeeinsatz AB735 präsentiert Walter eine flexibel einsetzbare Lösung, welche die dabei auftretenden Axialkräfte minimiert. Die in allen gängigen ER-Spannzangenfuttern einsetzbare Aufnahme reduziert die Verschleißkräfte beim Gewindebohren und -formen, und damit den Werkzeugbedarf. Vor allem der Verschleiß der Gewindeflanken wird minimiert, da diese beim Anschnitt weniger belastet werden. Die schlanke, kurze Bauform ermöglicht zudem, dass die Aufnahme auch bei beengten Platzverhältnissen (beispielsweise in Drehmaschinen oder Dreh-Fräszentren) eingesetzt werden kann.

Wirtschaftlicher als vergleichbare Systeme, aber ebenso werkzeugschonend, maximiert der Synchron-Gewindeeinsatz AB735 die Werkzeugleistung. Zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit trägt neben der Verschleißminimierung auch die modulare Bauweise der Aufnahme bei: Auswechselbare Frontstücke für unterschiedliche Gewindegrößen bzw. Werkzeug-Ø (ER16 bis ER32) können mit derselben Spannzange verwendet werden. Diese passt zudem in alle ER-Aufnahmen, die beim Anwender eventuell bereits vorhanden sind, ohne dass zusätzliche Investitionen anfallen. Ebenso positiv wirken sich die Wartungsarmut und hohe Prozesssicherheit der Aufnahme aus: Z.B. durch eine geringere Bruchgefahr des Gewindewerkzeuges. Walter bietet das Schnellwechselsystem für alle Werkzeugtypen mit oder ohne innere Kühlmittelzufuhr an. Besonders sinnvoll ist der Einsatz überall dort, wo Anwender Gewinde in Serie produzieren und/oder die Synchronisation der Maschine für hohen Werkzeugverschleiß sorgt.

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