Zukunftssicherheit des Systems

„Immer neue AS-i-Applikationen verdeutlichen den Einsatz des einfachen und günstigen Installationssystems in der Automatisierungstechnik. Die Vorteile von AS-i liegen noch immer im Trend, denn Kosteneffizienz stirbt nie. Auch die einfache Inbetriebnahme sowie Störsicherheit, Abwärtskompatibilität und Fehlersicherung sind hier zu nennen. Als neutral-eingesetzte Interessensvereinigung sorgen wir für die Zukunftssicherheit des Systems beim Anwender, der selbst die Stärken des Systems nutzt, um stetig neue Anwendungsbereiche für AS-i zu kreieren. Denn das System zeigt sich für fast alle anfallenden Automationsaufgaben in der unteren Feldebene gewappnet – egal ob in der Fabrik-, der Prozess-, der Gebäudeautomation oder im Bereich Transportation. Dass im Zuge der immer stärkeren Vernetzung das AS-i-System auch weiterhin seine Rolle als wichtiges Verknüpfungselement in der Automatisierungstechnik spielen wird, dokumentieren permanente Weiterentwicklungen der AS-i-Komponenten, die sich branchentechnisch wandeln und sich zudem den neuen Gegebenheiten flexibel anpassen.“

Steilvorlage für Industrie 4.0

„Das Potenzial von AS-i ist in der gesamten Anwendungsbreite bei unseren Kunden enorm. Deshalb zeigt Siemens auf Messen immer Profinet, AS-i und IO-Link im Gesamtsystem innerhalb einer Kommunikationslinie. Im Team-Setup präsentiert sich so die Durchgängigkeit des Datenflusses von der untersten bis in die oberste Ebene. Diese Darstellung ist im weitesten Sinne eine Steilvorlage für Industrie 4.0, wobei AS-i als verlängerten Arm der Hauptbusse ins Feld hinein wirkt, wo es aus Gründen der Einfachheit, des Preis/Leistungs-Verhältnis oder der sicherer Anbindung einfacher Sensoren konkurrenzlos ist. Ausschlaggebend sind die Funktionalität im Feld und die einfache Anbindung an die überlagerten Bussysteme. Viele unserer Kunden setzen deshalb auf AS-i, weil sich ihr System bezüglich Safety modular gestalten lässt. Sie kapseln den Sicherheits- vom Standard-Teil in einer Insel, die mit allen anderen Sensoren und Aktoren am gelben Kabel hängt und darüber die Sensordaten einsammelt. In diesem Prinzip lässt sich das System einfach projektieren und selbst beim Fehler im Standard-Teil läuft der sichere Teil der Anlage aufgrund der Autarkie einfach weiter. Ebenso ein Vorteil dieser Strategie ist auch die nachträgliche Erweiterbarkeit im Safety-Teil.“

Einstiegsargument Safety at Work

„International gesehen hat AS-i in den USA vor allem mit Safety-Applikationen den Durchbruch erzielt. Inzwischen gibt es auch für Rockwell- und Mitsubishi-Steuerungen Anschlussoptionen für AS-Interface-Systeme. Im asiatischen Markt verzeichnet das System trotz abkühlender Konjunktur deutliche Steigerungsraten. In Europa ist AS-i sehr oft als unterlagertes Interface-System standardisiert und dient im Gesamtkontext einer Industrie 4.0-Applikation als dezentrale, intelligente Kommunikationsschicht. Safety at Work ist vielfach das Einstiegsargument für AS-Interface. Keine teure Sicherheitssteuerung, keine komplexe Steuerungsprogrammierung, sondern eine einfache Konfiguration der Safety-Logik über eine Windows-basierte Oberfläche per PC. Immer wenn es eine große Anzahl von einfachen Sensoren kostengünstig anzubinden gilt, zeigt sich AS-i prädestiniert. Der Markt ist stark in Veränderung, gerade in Bezug auf den Industrie-4.0-Gedanken. AS-i wird dem Rechnung tragen und in der Zukunft innovativ darauf reagieren. Insofern liegt es auf der Hand, dass sich AS-i als perfektes Interfacesystem zwischen der Cloud oder der Steuerung, den Ethernet-gebundenen Systemen und den I/O-Systemen im Feld aufstellt.“