AS-Interface
Gelbe Basis
der Automatisierung
Die flexible Topologie in der untersten Ebene hat AS-Interface in den vergangenen 25 Jahren als einfaches und wirtschaftliches Feldbussystem in der Industrie etabliert. Weltweit sind mittlerweile 33Mio. AS-i-Geräte und über 7Mio. AS-i Safety Geräte im Feld installiert. Das Potenzial ist aber noch längst nicht erschöpft, denn im Feld werden nach wie vor rund 80% der Sensoren und Aktoren parallel verdrahtet.
Hidden Champion am Markt
„Aus unserer Sicht ist AS-i der Hidden Champion am Markt mit jährlich zweistelligen Wachstumsraten bei den Verkaufszahlen weltweit – Tendenz steigend. Allerdings ist in der Außenkommunikation kaum die Rede von AS-i, da es technologisch einen etablierten Weg geht. Daher verknüpfen wir das Thema mit unserer Smart-SPS, die AS-i-Gateway, Maschinensteuerung, Visualisierungssystem, Protokollkonverter, Daten-Logger sowie intelligente Auswerteeinheit vereint. Die Rolle von AS-i ist dabei klar: das System sorgt für eine einfache und flexible Verdrahtung der I/Os – sowohl für Standard- als auch für sicherheitsrelevante Signale. Bei AS-i sind es die strukturellen Vorteile, die sich am Beispiel eines Nothalttasters vor Augen führen lassen. Bei der Parallelverdrahtung braucht man mindestens vier Anschlüsse, zwei mehr, wenn eine Rückmeldung per LED erforderlich ist. Braucht man zusätzlich einen Meldekontakt zur SPS, um den Taster zu detektieren, sind es in Summe acht Anschlusspunkte. Im Safety-Bereich sind es sogar noch mehr Signale, deren Verdrahtung sehr aufwendig werden kann. Anders bei AS-i, denn hier genügt eine einfache Zweidrahtleitung mit Durchdringungstechnik. Im Ergebnis sind Kosten und Aufwand sehr gering.“ Automatisierte Produktionsanlagen erfordern höchste Standards bei Sicherheit, Verfügbarkeit und Prozessgeschwindigkeit. ‣ weiterlesen
Whitepaper: Integration von Maschinenschutztoren
Überproportionales Wachstum im Safety-Bereich
„In Bezug auf die Beständigkeit und die Vorteile in der Installationstechnik gibt es zu AS-Interface kein vergleichbares System an der Basis der Automation. Die Alternative heißt Parallelverdrahtung mit unübersichtlicher Verkabelung, viel Platzbedarf und hohen Installationskosten. Bei Bihl+Wiedemann verzeichnen wir vor allem im Safety-Bereich ein überproportionales Wachstum, aber auch bei Standard AS-i steigen die Zahlen stetig. Deutschland ist nach wie vor mit Abstand der größte Markt, außerhalb von Europa nehmen vor allem USA und China an Bedeutung zu. Gerade aus dem Bereich der Antriebstechnik kommen in letzter Zeit vermehrt Anfragen nach Safety-Applikationen. Hier treffen auf der einen Seite hohe Kundenanforderungen in Richtung Echtzeitfähigkeit, Verfügbarkeit und großem Datenvolumen auf eine sichere Abschaltung durch einen Nothalttaster. Statt Ethernet-Schnittstelle empfehlen wir eine AS-i-Safety-at-Work-Lösung mit entsprechendem Gateway und Feldbusanbindung zur sicheren Kommunikation mit den Antrieben – inklusive der Datensammlung einfache Sensoren und Aktoren über die AS-i-Leitung. Sicherheits- und Standardkomponenten arbeiten dann parallel am selben Kabel. Interessant ist die Tatsache, dass man im Gespräch mit Kunden häufig auch dann den Weg zu AS-i findet, wenn man zunächst nur ganz allgemein über Möglichkeiten spricht, sicherheitstechnische Anforderungen zu realisieren. Schlüssel zum Erfolg ist die Einfachheit des Systems, im Fehlerfall schnell eine Lösung zu finden. AS-i punktet neben dem einfachen Anschlussprinzip und der unkomplizierten Adressvergabe auch durch seine optimale und integrierte Diagnose.“
Erst wenn der Datenaustausch im Feld sicher gewährleistet ist, können Konzepte für eine Smart Factory aufgehen. AS-Interface (AS-i) bietet dabei eine einfache Art der industriellen Vernetzung in der Feldebene und eignet sich besonders für die Kommunikation zwischen einer industriellen Steuerung und den dezentralen Aktoren und Sensoren. Damit fungiert das Feldbussystem als Datensammler, ohne die es keine vertikale Kommunikation in der Automatisierungstechnik geben kann. Per Gateway wandern die Daten in die nächsthöhere Steuerungsebene – ein Schnittpunkt, bei dem AS-i als intelligente Brücke fungiert. Wie aktuell AS-i in der Industrie ist, unterstreichen die folgenden Anbieterstatements.















