Weiterhin rückläufige Bestellungen

Die Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau haben den September und damit auch das dritte Quartal sowie die Neun-Monats-Bilanz mit einem deutlichen Rückgang der Bestellungen in den Büchern abgeschlossen. Selbst einige Großaufträge konnten im September nicht verhindern, dass der Auftragseingang um real 13% unter dem Vorjahr blieb. Die Inlandsbestellungen sanken dabei um 15%, die Nachfrage aus dem Ausland fiel um 13%. Die Bestellungen aus den Nicht-Euroländern (-7%) gingen dank einiger Großaufträge weniger kräftig zurück als die Aufträge aus den Euro-Partnerländern (-27%). „Nach wie vor fehlt es trotz vielfältiger Investitionsbedarfe an Impulsen. Leider drücken die nicht enden wollenden schlechten Nachrichten weiterhin auf die Investitionslaune der Kunden weltweit“, sagte VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers.

Für die ersten neun Monate 2023 verbuchten die Firmen ein Minus im Auftragseingang von real 14% im Vergleich zum Vorjahr. Sowohl im Inland (-12%) als auch aus dem Ausland (-16%) waren die Rückgänge zweistellig. Die Euroländer (-18%) und die Nicht-Euroländer (-14%) hielten sich dabei annähernd die Waage.

Für den Drei-Monats-Zeitraum Juli bis September ist das Bild fast identisch: Die Aufträge sanken um real 15% zum Vorjahr. Die Inlandsbestellungen gingen um 12% zurück, die Auslandsbestellungen lagen um 16% unter Vorjahreswert. Während aus den Euroländern 23% weniger Bestellungen kamen, sanken die Aufträge aus den Nicht-Euroländern um 13%.