Neue Firmware für Simatic S7-1500 und S7-1200

Neue Firmware für Simatic S7-1500 und S7-1200

Die Simatic-Steuerungen S7-1500 und S7-1200 von Siemens bekommen ein Update und neue Funktionen. Mit der Firmware V2.8 der S7-1500-CPUs kann nun auch von außen über unterschiedliche IP-Netzwerke auf die zugehörigen Controller zugegriffen werden. Sensible Daten können über gesicherte E-Mails mit Dateianhang geschützt und verschlüsselt übertragen werden.

Bild: Siemens AG

Ein Webserver sorgt für die einfache und sichere Datenintegration. Dadurch können Anwender z.B. standardisierte Zugriffe auf Variablen für eigene Auswertungen vornehmen. Darüber hinaus bieten die neuen S7-1500-CPUs vielfältige Diagnosefunktionen: Der geräteübergreifende Projekt-Trace soll eine bessere Anlagendiagnose ermöglichen – unabhängig von der beteiligten CPU. Erweitert wurden auch die Diagnosefunktionen für den OPC-UA-Server. Mit Online-Diagnose-View, Diagnosepuffereinträgen und der OPC-UA-Verbindungsanzeige können Kommunikationsfehler laut Hersteller schneller gefunden und behoben werden. Ein Neustart des OPC-UA-Servers bei TIA-Portal-Downloads ist mit der neuen Firmware 2.8 nur noch nach Änderungen an OPC-UA-relevanten Daten notwendig, wodurch Ladezeiten verkürzt werden. Die neue S7-1200 Firmware V4.4 soll die Konnektivität durch neue Kommunikationsfunktionen verbessern. OPC UA Data Acess als Server gewährt eine standardisierte horizontale und vertikale Kommunikation sowie die Erfüllung von industriespezifischen Standards wie etwa OMACmac PackML oder Weihenstephan. Das ermöglicht dem Anwender eine sichere verschlüsselte Übertragung sensibler Email-Daten sowie Maschine-zu-Maschine-Kommunikation mittels Datenzugriff.

Thematik: Allgemein
Ausgabe:
Siemens AG
www.siemens.com

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