Gut verpackter Bedienkomfort

Speziell angepasstes
Gehäuse für Handbediengerät

Gut verpackter Bedienkomfort

Mit Handbediengeräten lassen sich verschiedenste Maschinen einfach einrichten und direkt am Prozess steuern. Die Firma Schleicher Electronic hat sich auf die intelligenten mobilen Steuerungen spezialisiert und entwickelt diese stetig weiter – dabei legt das Unternehmen Wert auf Bedienkomfort, Funktionsvielfalt und Sicherheit. Das neueste Modell besitzt zudem ein robustes und funktionelles Gehäuse, das Bopla Gehäuse Systeme als kundenspezifische Sonderlösung liefert.

Robot arm in a factory working for the humans (Bild: Bopla Gehäuse Systeme GmbH)

 (Bild: Bopla Gehäuse Systeme GmbH)

Schleicher Electronic ist einer der wenigen deutschen mittelständisch orientierten Anbieter von Automatisierungslösungen mit eigenem NC-Kern für den Maschinen- und Anlagenbau. Zu den Kernkompetenzen des Unternehmens zählen hochperformante Steuerungssysteme, Relais und Dienstleistungen in den Bereichen Electronic Engineering bzw. Manufacturing. Auf Basis des Produktprogramms entwickelt Schleicher auch kundenspezifische Sonderlösungen. Gefertigt wird ausschließlich am Standort Berlin, an dem rund 90 Mitarbeiter beschäftigt sind. Kooperationen mit international bekannten Forschungseinrichtungen geben immer neue Impulse in der Entwicklung.

Eine Produktinnovation für hohe Flexibilität

Eines der neuesten Produkte im Sortiment von Schleicher ist das Handbediengerät ProNumeric OP50 M. Es ermöglicht unter anderem die Bedienung von Werkzeugmaschinen, Handhabungseinrichtungen und Industrie-Robotern. Laut Anbieter ist das OP50 M weltweit das einzige Kompakt-Handbediengerät, das sowohl mit Sercos III als auch Ethercat arbeitet. Diese Realtime-Feldbussysteme gewährleisten eine reibungslose Interaktion zwischen Mensch und Maschine und unterstützen die Anbindung an Steuerungen verschiedener Hersteller. Um das Gerät im laufenden Betrieb von einer Maschine zu trennen und an anderer Stelle wieder anbinden zu können, wurde es zudem mit einem integrierten Web-Browser ausgestattet. Die Bedienoberfläche lässt sich mittels Web-Visualisierung flexibel gestalten, sie wird von einem zentralen Server abgerufen. „So wird es möglich, ein und dasselbe Gerät an mehreren Orten der Produktion einzusetzen“, erklärt Raffaela Kriegel, Director Marketing bei Schleicher Electronic. Das ProNumeric OP50 M ist nicht nur mit einem großen resistiven 5-Zoll-Touch-Display ausgestattet, sondern verfügt auch über eine Folientastatur und ein hochauflösendes Handrad. Letzteres sorgt mit einer schrittweisen Rasterung von 100 Inkrementen pro Umdrehung für eine feinfühlige, ruckfreie Bedienung. Die Funktionstasten der Tastatur wurden für einen optimalen Überblick so weit wie möglich reduziert. Das Gerät ist mit einem zweikanaligen Nothalt-Taster nach DIN60204 versehen, so dass Anwender das Gerät auch in sicherheitsrelevanten Arbeitsumgebungen einsetzen können. Eine integrierte Taschenlampe für das fokussierte Ausleuchten des Arbeitsbereiches rundet das Handbediengerät ab.

Gemeinsam neue Wege beschreiten

In der Entwicklungsphase verglichen die Konstrukteure verschiedene Gehäusetypen unterschiedlicher Hersteller – und entschieden sich schließlich für das Modell Tastomat TAS100 von Bopla. Das Handtastergehäuse aus glaskugelverstärktem Polyamid ist in zwei Größen erhältlich, der Deckel hat einen 5,0mm hohen Schutzkragen zur Sicherung der Bedienelemente. Aufgrund der Materialstärken, des Gehäusedesigns und des verwendeten Materials ist dieses robuste Gehäuse mit Schutzart IP65 für den rauen Einsatz konzipiert und bietet der eingebauten Elektronik selbst unter extremen Umweltbedingungen einen guten Schutz. „Das Gehäuse erfüllt bereits in seiner Basis-Ausführung unsere wichtigsten Anforderungen“, erläutert Kriegel. „Es ist sowohl stoßfest als auch beständig gegen Spritzwasser und somit für den anspruchsvollen industriellen Einsatz geeignet. Der Innenraum ist zudem groß genug, um Leiterplatte, Touch-Display und Handrad unterzubringen.“ Ebenfalls von Vorteil ist das leicht angeraute Gehäusematerial, das einen besseren Griff mit Industriehandschuhen gewährleistet. Einige individuelle Anpassungen waren dennoch nötig: „Das Gehäuse für das ProNumeric OP50 M wird an insgesamt fünf Seiten bearbeitet“, schildert Nikolai Wilke, Produktmanager Eingabeeinheiten bei Bopla. „Konkret werden Flächen ausgefräst, Gewinde geschnitten, Durchgangsbohrungen eingebracht und Gewindebuchsen eingepresst.“ So entstehen ein passgenauer Einbaubereich für das Touch-Display sowie die nötigen Durchbrüche für die Montage von Notaus- und Zustimmtaster, Kabeleinführung, Handrad und Taschenlampe. „In der gesamten Entwicklungsphase war Bopla immer bereit, auch neue Wege zu beschreiten“, betont Kriegel. „Das beste Beispiel dafür ist die Integration des Touch-Displays. Dabei gab es verschiedene Herausforderungen, die wir gemeinsam gemeistert haben.“

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