Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden im Januar von Deutschland Waren im Wert von 106,5Mrd.€ exportiert und Waren im Wert von 92,7Mrd.€ importiert. Damit waren die deutschen Exporte im Januar um 2,1 Prozent und die Importe um 1,8 Prozent niedriger als im Januar 2019, heißt es in der entsprechenden Pressemeldung. Kalender- und saisonbereinigt blieben die Exporte gegenüber dem Vormonat Dezember laut Destatis unverändert, die Importe stiegen um 0,5 Prozent.
Überschuss von 13,9Mrd.€
Die Außenhandelsbilanz schloss im Januar 2020 mit einem Überschuss von 13,9Mrd.€ ab. Im Januar 2019 hatte der Saldo in der Außenhandelsbilanz +14,5Mrd.€ betragen. Kalender- und saisonbereinigt lag der Überschuss im Januar 2020 bei 18,5Mrd.€. Pillen helfen wenig, um resilient zu werden. Entscheidend ist, an sich zu arbeiten und etwas zu verändern. Ähnlich ist es bei Unternehmen. Hier liegt der Schlüssel nicht in der Technologie, sondern in der Unternehmenskultur. ‣ weiterlesen
Resilienz: Kultur wichtiger als Technologie
Die deutsche Leistungsbilanz schloss unter Berücksichtigung der Salden für Warenhandel (+14,2Mrd.€), Dienstleistungen (-0,4Mrd.€), Primäreinkommen (+9,9Mrd.€) und Sekundäreinkommen (-7,1Mrd.€) im Januar 2020 mit einem Überschuss von 16,6Mrd.€ ab. Im Januar 2019 hatte die deutsche Leistungsbilanz einen Aktivsaldo von 17,6Mrd.€ ausgewiesen.
Mögliche Coronavirus-Effekte
Die Exporte in die durch das neuartige Coronavirus besonders betroffene Volksrepublik China nahmen gegenüber Januar 2019 um 6,5 Prozent auf 7,3Mrd.€ ab, während die Importe aus China im Januar 2020 nur leicht um 0,5 Prozent auf 10,4Mrd.€ sanken. Aus den bisher vorliegenden Ergebnissen lassen sich jedoch keine eindeutigen Auswirkungen des Coronavirus ableiten.


















