Weniger Risiko für Käufer und Hersteller
Arznei gegen Komplexität im Maschinenbau
Maschinenhersteller arbeiten unter Hochdruck an neuen Maschinenkonzepten und Fertigungsstrategien, um die steigende Komplexität ihrer Produkte zu bewältigen. Die Maschinenvalidierung mittels virtueller Inbetriebnahme ist ein guter Hebel für mehr Effizienz, besseren Kundendienst und neue Geschäftsmodelle.

Zeit sparen: Das ist besonders nützlich bei Kunden, die viele Änderungen einbringen und schnelle Reaktionen fordern.

Kosten sparen: Früh gefundene und behobene Konstruktions- und Programmierfehler kommt Unternehmen günstiger, als spätere Korrekturen.

Geringere Risiken: Durch das laufende virtuelle Testen werden Weiterentwicklungen zu mitlaufenden Aufgaben, die kaum SPS-Programmierprobleme verursachen.

Diese Vorteile lassen sich in höhere Effizienz der Produktion übersetzen, etwa höhere Taktraten. Eine 20-prozentige Verbesserung der allgemeinen Maschinenkapazität in der Produktionsanlage oder einem Fertigungsbetrieb kann als realistisch betrachtet werden. Die Vorteile und Nutzen innovativer Technologien sind jedoch auch mit Herausforderungen verbunden. Dazu zählen die kohärente Verbindung der eingesetzten Systeme unterschiedlicher Hersteller und die Einbindung von Robotersystemen inklusive des Robotercodes mit der Steuerung. Zudem müssen die eigenständigen Systemumgebungen der Logistikkomponenten integriert werden, was meist eine gleichzeitige Koordinierung mehrerer Schnittstellen erfordert. Bewältigen Fertigungsunternehmen die Aufgaben, die mit der Umstellung auf die virtuelle Inbetriebnahme einher gehen, sind sie mit der digitalen Transformation einen großen Schritt weiter. Denn Simulation einer komplexen Maschinenleistung am Anfang des Konstruktionsvorgangs bringt Berechenbarkeit in die Inbetriebnahme. Und diese Berechenbarkeit hilft im harten globalen Wettbewerb dabei, weiter wirtschaftlich zu produzieren.

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Siemens Industry Software GmbH

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