Abbau von Arbeitsplätzen im Maschinenbau bleibt moderat

VDMA Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V., 60528 Frankfurt, 01.08.2016 (c) Team Uwe Nölke | Fotografie & Film für Menschen & Unternehmen, D-61476 Kronberg, Brunnenweg 21, T +49 6173 321413, look@team-uwe-noelke.de, www.team-uwe-noelke.de
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Eine Konjunktur mit tiefen Bremsspuren, Handelsbarrieren, struktureller Wandel in wichtigen Kundenindustrien und nicht zuletzt die Corona-Pandemie haben im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres 32.000 Arbeitsplätze gekostet. Die Zahl der Beschäftigten belief sich Ende Juni damit auf rund 1,03Mio. „Angesichts der immensen Belastungen, denen unsere Industrie ausgesetzt ist, bleibt dies ein moderater Abbau“, sagt VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers (Foto). Die verminderte Arbeitsmarktdynamik zeichnete sich bereits in den Ergebnissen der regelmäßig vom VDMA durchgeführten Corona-Blitzumfragen ab. 17% der zuletzt Anfang Juli befragten Unternehmen gaben an, ihre nicht mehr ausgelasteten Fertigungskapazitäten durch einen Abbau von Stammpersonal anzupassen. Deutlich mehr (68% der Unternehmen) setzen Kurzarbeit ein. „Wie schon 2009 sichert Kurzarbeit zahlreiche Arbeitsplätze und bewährt sich auch in dieser Krise als verlässliches, beschäftigungssicherndes Instrument“, erläutert der VDMA-Chefvolkswirt. „Von daher ist Bundesfinanzminister Olaf Scholz auf dem richtigen Weg, wenn er die Bezugsdauer des Kurzarbeitergelds auf 24 Monate ausdehnen will.“ Im Juli befand sich gut ein Drittel der Beschäftigten im Maschinenbau in Kurzarbeit. Der Anstieg von geschätzt 354.000 Kurzarbeiter im Juni auf 378.000 im Juli fiel aber deutlich geringer aus als in den Monaten zuvor.