Umsatzrückgang für Phoenix Contact

Bild: Phoenix Contact GmbH & Co. KG

Während Phoenix Contact in den letzten Jahren Umsatzzuwächse von teilweise mehr als 20% verzeichnete, hat sich die wirtschaftliche Entwicklung insbesondere in Deutschland, aber auch den großen Märkten USA und China eingetrübt. 2024 schließt das Unternehmen voraussichtlich mit ca. 3Mrd.€ und einem Umsatzrückgang ab. Insbesondere der Verlust der Märkte in Russland und der Ukraine, haben Phoenix Contact Verluste in Höhe von deutlich über 100 Millionen Euro allein in diesen Märkten gebracht. Dieser Verlust sei nicht so einfach zu kompensieren. Auch in China sei die Situation weiterhin schwierig. Obwohl sich die Lage leicht beruhigt hat, bleibe das Wachstum verhalten.

Die aktuell wirtschaftlich verhaltene Lage steuert Phoenix Contact mit Kostenreduktionsprogrammen, Kurzarbeit und einer stärkeren Resilienz in den Wertschöpfungsketten. Um Abhängigkeiten von einzelnen Wirtschaftsregionen zu verringern, rückt das Unternehmen zudem neue Märkte beispielsweise in Südostasien und Mexiko stärker in den Fokus und investiert dort.

Insgesamt plant das Unternehmen für 2025 Investitionen von 200 Millionen Euro. Die Investitionen am Standort in Blomberg werden fortgeführt.. Die Fertigstellung des Erweiterungsbaus zum bestehenden Logistikgebäude ist für 2028 geplant. Das vollautomatische Logistikgebäude wird 200.000m³ zusätzlichem Lagervolumen bieten. Für die nächsten Jahre plant das Unternehmen insbesondere Investitionen für die Standortentwicklung in der Türkei, in Mexiko und Indien.