
Igus hat für das DLP-Verfahren mit Iglidur i4000 ein neues 3D-Druck-Resin entwickelt. Das neue Material ist speziell für die besonderen Anforderungen von Zahnrädern ausgelegt, besitzt eine 13-fach höhere Bruchdehnung und soll eine bis zu 5-fach höhere Lebensdauer als herkömmliche 3D-Druck-Harze bieten.
„In den letzten zwei Jahren haben wir gemerkt, dass die Anfrage nach schmierfreien Zahnrädern in unterschiedlichsten Formen und Größen steigt. Hier bieten sich Resine sehr gut an, denn das Verfahren ermöglicht spritzgussähnliche Bauteilqualität“, erklärt Jonas Burk, Leiter des Geschäftsbereichs Additive Fertigung bei Igus. Daher hat das Unternehmen seine Forschung im Bereich der Kunstharze vorangetrieben und mit Iglidur i4000 ein Material entwickelt, das sich speziell für die Herstellung von verschleißfesten und präzisen Zahnrädern eignet. „Vor allem während der Vorentwicklung, wenn es um Proof-of-Concept oder Proof-of-Principle geht, bietet sich das Resin für Zahnräder-Prototypen an, denn die Herstellung im DLP-Verfahren ist schnell und kostengünstig. Anpassungen lassen sich innerhalb kürzester Zeit vornehmen“, so Jonas Burk. Das Material ist sowohl für DLP-, SLA- als auch für LCD-Drucker geeignet.
Das Iglidur i4000-Resin zeichnet sich laut Hersteller durch eine hohe Verschleißfestigkeit und Bruchdehnung aus. Die selbstschmierenden Eigenschaften des Materials ermöglichen zudem den Verzicht auf Fett oder Öl in der Anwendung, was das Zahnrad schmier- und wartungsfrei macht.


















